01.06.2021

Corona in Hamburg: Alle Infos zu Gastronomie und Hotellerie

Neue Bestimmungen, Beschlüsse und Entwicklungen: Hier findet ihr alle Informationen zum Thema Corona und Gastgewerbe in Hamburg und Umgebung.

 

Dienstag, 01. Juni 2021:
Öffnung der Innengastronomie und Alkoholverbot in Hamburgs Ausgehvierteln

Ab dem ersten Juni-Wochenende darf in der Hansestadt auch die Innengastronomie wieder öffnen. Seit dem Pfingstwochenende können Restaurants, Bars und Cafés bereits in den Außenbereichen ihre Gäste bewirten.

Da das Infektionsrisiko in Innenräumen als größer bewertet wird, kündigte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher strengere Auflagen für diese Lockerung der Corona-Maßnahmen an. So gelte – anders als in der Außengastronomie – eine Testpflicht für alle Gäste sowie Mitarbeiter. Weitere Bedingungen für die Öffnung im Inneren von Gastronomiebetrieben: feste Sitzplätze und höchstens fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch. Außerdem gilt eine Sperrstunde ab 23 Uhr.

Auf die zahlreichen Verstöße gegen die Corona-Regeln am letzten Mai-Wochenende im Schanzenviertel und Teilen von St. Pauli reagiert der Hamburger Senat mit einem Alkoholverkaufsverbot. Dieses gilt ab Freitag, den 04. Juni, in den beliebten Ausgehvierteln, jeweils am Wochenende ab 20 Uhr. In den Stunden zwischen 20 und 6 Uhr dürfen Hamburger und Besucher in diesen Gebieten außerdem keine Alkohol bei sich führen.

Weitere Öffnungsschritte folgen voraussichtlich ab dem 10. Juni.

 

Montag, 31. Mai 2021:
Bis Ende 2022 weniger Gebühren für Hamburgs Gastronomen

Um der gebeutelten Branche in Hamburg unter die Arme zu greifen, wollen Finanzsenator Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann der Gastronomie die Gebühren für die Nutzung von Außenflächen erlassen.

Normalerweise zahlen Gastronomen einen Beitrag an die Stadt, wenn sie auf öffentlichen Flächen und Gehwegen ihre Tische und Stühle aufbauen. Diese Kosten sollen in Hamburg bis Ende nächsten Jahres entfallen.

 

Freitag, 28. Mai 2021:
Öffnung von Hotels in Hamburg ab dem 1. Juni

Aufgrund der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz dürfen Hotels, Hostels und Pensionen in der Hansestadt wieder öffnen. Ab Juni können Hamburger Beherbungsbetriebe mit einer eingeschränkten Kapazität von 60 Prozent Gäste empfangen. Auch die gastronomische Verpflegung von Übernachtungsgästen vor Ort ist wieder erlaubt.

Bei weiterhin sinkenden Infektionszahlen steht auch die Öffnung der Innengastronomie im Raum. Eine Entscheidung dazu soll im Hamburger Senat bereits am 1. Juni getroffen werden.

 

Donnerstag, 27. Mai 2021:
Diese Regeln gelten in Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein dürfen Innen- und Außengastronomie weitestgehend öffnen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kreise und kreisfreie Städte, deren Inzidenz über 100 liegt – dort darf nur das Außer-Haus-Geschäft angeboten werden.

In der Außengastronomie in Schleswig-Holstein dürfen bis zu zehn Personen – unabhängig aus welchem Haushalt – an einem Tisch speisen. Kinder unter 14 Jahren, vollständig Genesene sowie Geimpfte werden nicht mitgezählt. Für den Besuch der Außengastronomie ist kein negativer Corona-Test notwenig.

Für den Besuch der Innengastronomie benötigen Gäste in Schleswig-Holstein einen negativen Antigen-Schnelltest, der höchstens 24 Stunden alt ist oder einen PCR-Test, der nicht weiter als 48 Stunden zurückliegen darf. Auch Selbsttests, die vor Ort und unter Aufsicht des Gastronomie-Personals durchgeführt werden, sind zulässig. Vollständig Geimpfte und Genesene dürfen die Innengastronomie ohne Test besuchen. Insgesamt dürfen in den Innenräumen fünf Personen aus bis zu zwei Haushalten an einem Tisch sitzen – wie auch bei der Außengastronomie werden Kinder unter 14 Jahren aus den jeweiligen Hausständen sowie Geimpfte und Genesene in der Zählung ausgeschlossen.

Niedersachsen
In Niedersachsen dürfen Gäste die Außengastronomie besuchen, sofern in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten die Inzidenz unter 100 bleibt. Für den Besuch auf den Gastro-Terrassen Niedersachsen ist ein negatives Testergebnis nötig oder ein Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygienekonzepte darf die Außengastronomie bis 23 Uhr geöffnet bleiben.

Bisher tritt die Öffnung der Innengastronomie noch nicht in Kraft. Laut dem Stufenplan Niedersachsens könnte die Innengastronomie Anfang Juni öffnen – sofern die Inzidenz weiterhin sinkt.

 

Dienstag, 18. Mai 2021:
Öffnung der Außengastronomie in Hamburg

Aufgrund der stabilen Infektionslage darf die Außengastronomie der Hansestadt nach dem heutigen Beschluss des Hamburger Senats wieder öffnen. Ab dem Pfingstwochenende gilt die Lockerung der Corona-Maßnahmen unter weiterhin strengen Auflagen.

Dazu gehört die Kontaktnachverfolgung der Gäste, außerdem dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Eine Testpflicht für die Außengastronomie besteht jedoch nicht. Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher begründete dies mit einem geringeren Infektionsrisiko unter freiem Himmel. Die Wiederaufnahme des Betriebs der Innenräume in Restaurants, Bars und Cafés sei erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Die Öffnung der Außengastronomie war ursprünglich erst für Anfang Juni vorgesehen. Doch der niedrige Inzidenzwert von 43,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand 18.5.) ermögliche nach Angaben des Senats die nun beschlossenen Lockerungen.

 

Freitag, 15. Mai 2021:
Hamburger Senat prüft Öffnung der Außengastronomie

Ins Lieblingsrestaurant an Pfingsten? Der Hamburger Senat prüft, laut Hamburger Abendblatt vom 14. Mai, ob die Öffnung der Außengastronomie früher stattfinden kann, als der bisherige Hamburger Stufenplan vorsieht. Dieser berücksichtigt die Gastronomie erst im dritten Schritt, der abhängig ist von der Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz und somit noch nicht terminiert.

Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher bemühe sich jedoch, die Öffnung der Außengastronomie bereits in Phase zwei, also zu Pfingsten, zu ermöglichen, wie es weiter in dem Bericht heißt. Dafür sprechen die stark zurückgehenden Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 55,7 (Stand 15.5.).

Im benachbarten Schleswig-Holstein dürfen die Gastronomen bereits in ihren Außenbereichen wieder Gäste empfangen, natürlich im Rahmen eines Hygienekonzepts und Kontaktverfolgung.

 

Dienstag, 27. April 2021:
Tim Mälzer, Tim Raue und The Duc Ngo gründen Gastro Selbsttest GmbH

Die drei Köche haben die Gastro Selbsttest GmbH gegründet, auf deren Webseite Unternehmen und öffentliche Träger Antigen-Schnelltests und FFP2-Masken erwerben können. Tim Mälzer, Tim Raue und The Duc Ngo wollen durch faire Preise und einfache Bestellvorgänge der strauchelnden Gastronomie unter die Arme greifen.

Corona-Schnelltests von Mitarbeitenden und Gästen sollen die Öffnung der Restaurants, Bars und Cafés begleiten. Die Schnelltests bezieht die Gastro Selbsttest GmbH von der KLT Health Trade GmbH, die auch schon das Deutsche Rote Kreuz, internationale Unternehmen sowie den Lebensmittelhandel mit diesen beliefert.

 

Donnerstag, 08. April 2021:
Öffnung der Außengastronomie in Schleswig-Holstein und Niedersachen

Ab dem 12. April darf in Schleswig-Holstein unter bestimmten Bedingungen die Außengastronomie öffnen. Voraussetzung dafür ist ein stabiler Wert der Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 in dem entsprechenden Landkreis oder der entsprechenden kreisfreien Stadt. Außerdem müssen strenge Auflagen wie eine Kontaktnachverfolgung und die Maskenpflicht erfüllt werden. Schnell- oder Selbsttests werden von der Landesregierung empfohlen, sind aber nicht verpflichtend.

Auch in Niedersachsen darf die Gastronomie auf ihren Außenflächen wieder Gäste bewirten. Zumindest teilweise: Die Landesregierung hat 14 Kommunen als Modellregionen bestimmt, in denen Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich sind. Dazu gehören Öffnungen des Einzelhandels, der Kultureinrichtungen und auch der Außengastronomie.

Zu den Modellkommunen zählen bislang unter anderem Lüneburg, Buxtehude und Cuxhaven. Maßgeblich für die Auswahl war ein niedriger Wert der Sieben-Tage-Inzidenz und die Möglichkeit der digitalen Kontaktnachverfolgung durch Apps wie zum Beispiel Luca. Gäste sowie Mitarbeitende müssen außerdem einen aktuellen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen können.