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Nachhaltige Hamburger Food-Startups

Nachhaltigkeit rückt vermehrt in den Fokus der Gesellschaft. Auch im Food- und Gastrobereich spielt umweltschonendes Handeln zunehmend eine große Rolle. Viele Startups setzen daher bei ihren Ideen und Produkten auf nachhaltige Konzepte. Hier stellen wir euch fünf Hamburger Startups vor, die ihr unbedingt kennen solltet!

Sortierung alphabetisch nicht nach Platzierung, Juni 2021

El Origen

Bio-Chips aus Lateinamerika

Das Hamburger Startup El Origen hat sich Nachhaltigkeit auf die Agenda geschrieben. In den bunten Tüten vertreibt das Gründer-Duo bestehend aus Gordon, einem waschechten Hamburger und Mathyas, der ursprünglich aus Mexiko stammt, Bio-Chips aus Kochbanane und Maniok aus Ecuador. In Lateinamerika gehören diese beiden Komponenten zu den Grundnahrungsmitteln – mit El Origen kommt diese nun auch in die Hansestadt. Um die Amazonas Region zu schützen, setzt sich El Origen für eine biologische Landwirtschaft und faire Arbeitsbedingungen ein.

Körnerstraße 1 (Winterhude), 22301 Hamburg; elorigeenfood.de

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El Origen: Organic Manioc Chips / ©El Origen

foodlab

Zum Testen, Entwickeln und Schlemmen

Mitten in der Corona-Pandemie hat Christin Siegemund ihr foodlab in der HafenCity eröffnet. Als Coworking Space bietet die rustikal-moderne Location Startups und Projekten eine Fläche von 1200 Quadratmetern (!) zum Testen und Entwickeln. Langweilig wird’s im foodlab nie, denn auf der Pop-up Fläche zaubern regelmäßig verschiedene Restaurants leckere Gerichte. Ein Besuch lohnt sich, nicht nur wegen dem tollen Standort in der HafenCity mit Blick auf die Elbe.

Überseeallee 10 (HafenCity), 20457 Hamburg; foodlab.hamburg

Zum Wohlfühlen: Das foodlab in der HafenCity / ©Brita Plath

Lycka

Futtern und Gutes tun

Der absolute Allrounder, wenn es um Food geht: Ob Pizza, Eis, Granola oder Bowls – bei der Produktlinie von Lycka ist für alle etwas dabei. Mit dem Kauf der Produkte tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, zusätzlich fließen zwischen sechs und elf Cent pro verkauftem Produkt in soziale Projekte. Seit dem Gründungsjahr 2014 konnten so bereits 3.124.269 Schulmahlzeiten für Kinder in Ostafrika gespendet werden.

Hoheluftchaussee 95 (Hoheluft-West), 20253 Hamburg; lycka.bio

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Lycka: Himbeere Chocolate Split / ©lycka

Nordic Oceanfruit

Algen statt Fischerei

Salate, Toppings und Snacks aus Meeresalgen – klingt zunächst ungewöhnlich, ist aber das Geschäftsmodell von Nordic Oceanfruit, das unbedingt getestet werden sollte! Der Hamburger Jacob von Manteuffel und Deniz Fiçicioglu stecken hinter der nachhaltigen Idee. Die verwendeten Algen stammen aus biozertifizierten Algenfarmen in Norwegen und Island. Die Algen sind dank des hohen Ballaststoffgehalts nicht nur gut für die Verdauung, sie beeinflussen auch lokale Ökosysteme und das globale Klima positiv. Übrigens: Die verschiedenen Meeressalat-Sorten sind alle vegan und glutenfrei.

oceanfruit.de

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Nordic Oceanfruit: Mit Algen die Meere retten / ©Unsplash/Thomas Vimare

 

Sweet Elephant Chocolate

Naschen mit gutem Gewissen

Schokoladen-Fans aufgepasst! Mit der Schokolade von dem Hamburger Startup Sweet Elephant werden nicht nur die Geschmacksknospen verwöhnt, zusätzlich isst man auch noch für den guten Zweck. Denn mindestens 20 Prozent des Gewinns fließen in Wildtierschutz-Organisationen wie “Future for Elephants”, die gefährdete afrikanische Elefanten und deren Lebensraum schützen. Die reichhaltige Schokolade gibt es in verschiedenen Sorten – darunter Haselnüsse, Beeren oder Kaffeebohnen.

Sohrhofkamp 9 (Groß-Flottbek), 22607 Hamburg; sweet-elephant.de

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Sweet Elephant Chocolate: Reichhaltige Schokolade aus Norddeutschland / ©Gunda Schliep