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Als Vegetarier haben wir schon viele Veggie- und Veganrestaurants der Stadt ausprobiert – oft mit kleinen Schwächen: Mal fehlt Würze, mal kommt alles aus dem gleichen Fett, mal sind die Portionen knapp oder Service und Ambiente passen nicht zusammen. Nicht so im Cham am Schulterblatt. Der verwinkelte Gastraum ist ruhig und angenehm, der Service schnell und sehr freundlich. Das Essen überzeugt von der ersten bis zur letzten Gabel: frisch, knackig, ansprechend angerichtet und hervorragend abgestimmt. Die Karte ist klar strukturiert: Unter „Small Happiness to Share“ finden sich 20 kleine Gerichte à 5,90 Euro, unter „Big Bowl of Love“ fünf Hauptgerichte für je 13,90 Euro, dazu zwei Menüs und drei Desserts – das war’s. Wir starten mit hausgemachter Limonade (5,50 Euro) und Passion Spritz (6,90 Euro) sowie vier Kleinigkeiten. Ob bekannte Starter, wie Edamame mit Meersalz und knuspriger Blumenkohl-Tempura mit hausgemachtem Himbeer-Chili-Dip oder hauseigene Kreationen, wie die Teigtaschen Cham’s Pocket mit Limetten-Chili-Dressing und der Bao Burger mit gefülltem Hefebrötchen, wir sind jetzt schon rundum glücklich mit unserer Auswahl. Auch die Hauptgerichte halten das Niveau: Rice here rice now mit Gemüse, Reis, Tofu und Sojaschnetzel aus dem Wok ist schön würzig, üppig und abwechslungsreich. Der Peanut Lover überzeugt mit angebratenem Tofu, Gemüse und cremiger Erdnusssoße auf Reis. Unser Fazit: Richtig gutes Essen, faire Preise, entspannte Atmosphäre und aufmerksamer Service. Nur der Hinweis auf Barzahlung bei der Reservierung wirkt etwas aus der Zeit. Alles andere – top! Nach unserem Besuch steht fest: Hier kehren wir wieder ein.


