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Unsere Hansestadt bietet eine sehr große Vielzahl an erstklassigen Restaurants, doch das Nikkei Nine hebt sich mit seiner japanisch-peruanischen Fusionsküche besonders hervor. Wir steigen die Stufen hinab in den sagenumwobenen Keller des Hotels Vier Jahreszeiten und begeben uns in die Hände von Küchenchef Vishal Kapoor und Restaurantleiter Matthias Förster. Unser Fest der Sinne beginnt schon an der Bar. In sehr stylisher, aber gemütlicher Atmosphäre wählen wir als Einstieg einen Japanese Bellini (29 Euro) und ein Glas Ruinard Rosé Champagner (33 Euro). Vom Umfang der Karte etwas überfordert, nehmen wir später das Angebot des Restaurantleiters dankend an und lassen uns aus Empfehlungen des Hauses ein Menü zusammenstellen. Die Seafood Ceviche (29 Euro) mit Tamarillo und Paprika ist ein Feuerwerk an Frische und Aromen. Der Tamarillo harmoniert mit seiner feinen Säure perfekt mit den zarten Meeresfrüchten, während die Paprika einen tollen süßlichen Kontrast setzt. Dazu passt Tuna Zuke (27 Euro) mit Ponzu und Trüffel hervorragend. Hier sind Umami und Eleganz perfekt verbunden. Der Thunfisch herrlich zart, Ponzu sorgt hier für die nötige Frische und der Trüffel verleiht dem Ganzen einen luxuriösen Touch. Weiter geht es im zweiten Gang mit Yaki Gyoza (14 Euro), gefüllt mit Enoki-Pilzen und Kujo Negi. Die Gyoza sind innen wunderbar saftig, die Pilze und Frühlingszwiebeln geben dem Gericht Tiefe und Frische. Dazu gibt es Rock Shrimp Tempura (26 Euro) mit Spicy Majo und Limette. Diese überraschen mit einer sehr schönen Balance zwischen Knusprigkeit, Würze und zitroniger Frische – ein absolutes Highlight! Im dritten Gang dürfen die perfekten Sushi-Variationen natürlich nicht fehlen. Die Nigiri vom Lachs (14 Euro) sind wunderbar zart und aromatisch, der Reis ist perfekt abgeschmeckt. Es folgen Sashimi vom Thunfisch (15 Euro) und Seebrasse (10 Euro), jeweils handwerklich perfekt und in herausragender Qualität. Der Höhepunkt dieses Ganges ist für uns jedoch das Chutoro Hamachi (32 Euro) mit Ingwer und Avocado – eine geniale Kombination aus cremiger Textur und feiner Würze. Der vierte Gang bringt zwei echte Signatur Dishes: Koji Black Cod (49 Euro) mit Ingwer-Petersilien-Chimichurri. Der Fisch ist unglaublich weich und aromatisch, die Chimichurri sorgt für einen frischen Kontrast. Die Korokke mit Ente (39 Euro), Aji Amarillo und Manchego sind außen goldbraun und innen herzhaft und haben zugleich eine pikante wie cremige Note. Zum krönenden Abschluss überrascht uns das Dessert mit einer außergewöhnlichen Kreation: eine Sashimi-Komposition aus kunstvoll angerichteten frischen Früchten (26 Euro). Das flankierende Mango Tango (16 Euro) vereint Mango-Curd, Krokos Küchlein und Reis-Sorbet auf eine leichte, aber auch raffinierte Weise. Ein perfekter Abschluss für einen genussvollen Abend. Neben der kulinarischen Perfektion sei auch der immer aufmerksame, kompetente und perfekte Service des großartigen Teams rund um Matthias Förster erwähnt. Für alle Liebhaber innovativer Fusionsküche und feiner Sushi-Variationen ist das Nikkei Nine ein absolutes Muss.


