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Der Seepavillon liegt direkt am Hohendeicher See, auch Oortkatener See genannt. Idyllisch eingebettet zwischen Wasser, Wiesen und dem Dauercampingplatz „Op de Wisch“. Die Lage ist traumhaft, bei gutem Wetter spielt sie ihre ganze Stärke aus. Drinnen aber holt mich die Realität schnell ein. An einem späten Samstagnachmittag ist kein einziger Gast da, meine Reservierung wäre überflüssig gewesen. Es wirkt, als sei man auf Gäste gar nicht vorbereitet. Beim Betreten stehen Kartons voller Deko mitten im Raum, die erst später beiseitegeschoben werden. Durch die große Fensterfront fällt der Blick vorbei an der ausgedehnten Terrasse direkt auf den See – das bleibt das Highlight des Besuchs. Das Interieur dagegen wirkt lieblos zusammengestellt, ohne Konzept. Die junge Bedienung ist freundlich, aber sichtbar überfordert. Die Karte pendelt zwischen Fischbrötchen, Burgern sowie Pizzen und Pinsen – mehr Bistro als Restaurant, und vieles schreit nach Tiefkühlware. Mein Seepavillon-Burger Cheesy Bacon mit Pommes (13,50 Euro) ist die bittere Bestätigung. Das Patty kommt aus der Tiefkühltruhe, durchgebraten und mit merkwürdigem Nachgeschmack. Der Bacon fehlt zunächst komplett und wird später in einer Schale nachgereicht. Beim Dessert, Apple Crumble mit Marzipanstreuseln im Glas (4,50 Euro), dasselbe Spiel – Convenience pur, heiß aus der Mikrowelle. Fazit: Wer hier einkehrt, sollte kein Restaurant im klassischen Sinne erwarten, sondern einen mittelmäßigen Imbiss mit Sitzplätzen – dafür aber mit einem wirklich fantastischen Ausblick.


