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Kochkurs

Hobenköök: KochKids geht in die zweite Runde

Restaurant, Markthalle und Catering unter einem Dach: Die Hobenköök im Oberhafen steht für regionale norddeutsche Küche. Im KochKids Club lernen Kinder auch in diesem Jahr, wie sich traditionelle Gerichte nachhaltig zubereiten lassen

5. März 2026 von Adel Zamar

Die Hobenköök wird oft zum Schauplatz verschiedener Events / ©Marc Sill
Die Hobenköök wird oft zum Schauplatz verschiedener Events / ©Marc Sill

Wieder dampft es in der Schnippeldisco: Die ehemaligen Güterbahnhofshallen in der HafenCity werden im zweiten Jahr in Folge Schauplatz des KochKids Clubs. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren lernen zusammen mit Koch und Journalisten Lukas Blank, wie sich norddeutsche Gerichte mit regionalen und frischen Zutaten vegetarisch zubereiten lassen: Aus Frikadellen werden Mini-Karotten-Frikadellen und für mehr Variation sorgen etwa Zucchini-Nudeln. Zusätzlich lernen die Kinder hier, wie einzelne Zutaten entstehen, z. B. Butter oder Nuss-Öle: „Es wird geschnippelt, gekocht, gerührt, gebacken, während Lukas zwischendrin spielerisch Informationen rund um die verwendeten Lebensmittel teilt“, so Daniel Gluting, Marketing- und Eventmanager bei den KochKids.

Notwendigkeit für Nachhaltigkeit

Die Kochkurse sind aus der Notwendigkeit entstanden, Kinder früh zu fördern und zu unterstützen. Das Format sei ursprünglich aus bestehenden Kooperationen mit benachbarten Stadtteilschulen entstanden – mit dem jetzigen KochKids Club wolle man mehr Kinder erreichen. Die Kurse finden über das ganze Jahr verteilt an zehn Terminen statt. Unterstützt wird das Projekt vom Lebensmittelgroßhändler Chefs Culinar – die Stiftung Kinderjahre stellt dafür ihre Outdoorküche in der Schnippeldisco Gleishalle zur Verfügung. Seitens der Kursleitung bestehe die Hoffnung, bei Erfolg die Kurse auch nächstes Jahr anzubieten. 

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Ob Falafel in der Grindelallee oder Mi Quang in der Schanze, Adel Zamar probiert sich gerne durch die internationale Gastroszene Hamburgs. Besonders die mediterrane und die vietnamesische Küche haben es ihm angetan. Zu Hause versucht er dann die Gerichte nachzuahmen. An regnerischen Tagen zieht er sich gerne in ein verstecktes und gemütliches Café zurück und vertieft sich in ein gutes Buch.