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Heute gehen wir ins Khorshid in Alsterdorf. Ein Lokal mit einer schlichten Atmosphäre, irgendwo zwischen Imbiss und Partyraum. Das Restaurant liegt etwas versteckt und setzt auf eine reduzierte Einrichtung im iranischen Stil, wir hören leise Musik im Hintergrund. Die Begrüßung? Freundlich, aber ohne große Geste. Auch im weiteren Verlauf des Abends wird klar: Service muss hier eher eingefordert werden. Der Kellner ist bemüht, jedoch nicht besonders aufmerksam. Alles funktioniert, aber wir vermissen Begeisterung. Wir bestellen den persischen Eintopf Ghormeh Kachalu (12,90 Euro), eine Vorspeisenplatte (21,50 Euro) und einmal die persische Nudelsuppe namens Ash-e-Reshte (6,50 Euro). Wir bitten, dass alles zur gleichen Zeit serviert wird. Und das klappt. Die Speisen kommen auf silberfarbenen Platten, liebevoll angerichtet. Die Suppe ist gut gewürzt, die Vorspeisen sind abwechslungsreich – ein bisschen von allem. Der Eintopf solide, aber kein kulinarisches Hocherlebnis. Unser Tee (2,50 Euro) wird stilecht serviert, leicht parfümiert, nicht zu stark. Der Nachtisch fällt etwas ab. Es gibt Windbeutel (3,90 Euro) und Bastani Eis (5,90 Euro). Uns ist nicht ganz klar, was daran persisch sein soll. Fazit: Alles in Ordnung. Kein Reinfall, aber auch kein Ort, den wir wieder aufsuchen würden. Wer höfliche Zurückhaltung mag und solide persische Küche sucht, kann hier vorbeischauen. Für uns bleibt es wohl beim einmaligen Besuch.


