2 Minuten Lesedauer / Restaurants

Indien

Royal Punjab

Das Royal Punjab ist unweit des Heidi-Kabel-Platzes zu finden. Und überzeugt unsere Tester nicht
Neu getestet!Toll sehen die Gerichte aus, versprechen optisch ein königliches Festmahl. Geschmacklich aber zeigen sie wenig Tiefe / ©Marc Sill 
Toll sehen die Gerichte aus, versprechen optisch ein königliches Festmahl. Geschmacklich aber zeigen sie wenig Tiefe / ©Marc Sill 

Adresse

Royal Punjab
Ernst-Merck-Straße 4
St. Georg
20099 Hamburg

Zahlung

nur Barzahlung

Öffnungszeiten

Mo:
12 - 23 Uhr
Di:
12 - 23 Uhr
Mi:
12 - 23 Uhr
Do:
12 - 23 Uhr
Fr:
12 - 23 Uhr
Sa:
12 - 23 Uhr
So:
12 - 23 Uhr

Nur ein paar Schritte vom Heidi-Kabel-Platz entfernt, hinter einem kleinen Eingang, führt eine Treppe hinauf in das indische Restaurant Royal Punjab. Oben angekommen, teilt sich der Gastraum in zwei Ebenen. Das Ambiente: viel Dekoration, goldene Ornamente, bunte Bilder – und ein Aquarium, das ein bisschen aus der Zeit gefallen wirkt. Wir werden von mehreren Mitarbeitenden begrüßt – niemand wirkt wirklich zuständig, aber irgendwann kümmert sich dann doch jemand um uns. Die Speisekarten kommen zügig, viel los ist nicht. Ein Vorteil, denken wir, da wir hungrig sind. Als Vorspeise entscheiden wir uns für eine Dal Soup (5,90 Euro). Geschmacklich okay, aber auch nichts, was uns vom Hocker haut – eher eine dünne Linsensuppe ohne viel Tiefe. Als Hauptgerichte wählen wir eine bunte Mischung: die Paneer-Spezialität (11,90 Euro), ein Chicken-Curry (13,90 Euro), das vegetarische Matter Mushroom (11,50 Euro) sowie als Beilage indisches Brot (3,50 Euro) und Bhatura (3,50 Euro). Klingt nach einem Festmahl – zumindest auf dem Papier. Nach einer etwas längeren Wartezeit – in der Küche scheint es nicht ganz rundzulaufen, die Stimmung wirkt gereizt – kommen alle Speisen gleichzeitig. Alles wird in die Mitte des Tisches gestellt, dazu gibt’s Teller und Besteck für alle. Teilen ist angesagt, wir mögen das Prinzip. Doch beim ersten Bissen verfliegt die Vorfreude sofort: Das Chicken schwimmt in einer wässrigen Soße, wirkt aufgetaut. Der Geschmack ist in Ordnung. Auch das angeblich milde Gericht brennt ordentlich – obwohl wir „nicht scharf“ geordert haben. Die Portionen sind durchweg übersichtlich. Das indische Brot ist zwar triefend ölig, aber überraschend lecker – fast das Highlight des Essens. Beim Bhatura dasselbe Spiel: zu fettig, aber geschmacklich gut. Weil wir neugierig sind, gibt’s trotzdem noch ein Dessert: ein indisches Eis (5,90 Euro) und ein klassischer Mango Lassi (4,90 Euro). Beides lässt auf sich warten. Erst nach mehrmaligem Nachfragen landet es endlich auf dem Tisch und ist solide. Service? Eher sporadisch. Im Gastraum ist selten Personal zu sehen. Wer etwas braucht, kann immerhin an der Theke klingeln – eine kleine Glocke steht dort bereit. Gezahlt wird nur bar. Als wir das Royal Punjab verlassen, sind wir ernüchtert. Weder Küche noch Service überzeugen. Schade. Für uns der erste und letzte Besuch. 

KD

Der Gastraum des Royal Punjab erstreckt sich über zwei Ebenen. Und ist prunkvoll dekoriert und geschmückt / ©Marc Sill
Der Gastraum des Royal Punjab erstreckt sich über zwei Ebenen. Und ist prunkvoll dekoriert und geschmückt / ©Marc Sill
Das hausgemachte Nan (unten rechts) ist für unsere Tester das geschmackliche Highlight – nur viel zu ölig / ©Marc Sill
Das hausgemachte Nan (unten rechts) ist für unsere Tester das geschmackliche Highlight – nur viel zu ölig / ©Marc Sill
In St. Georg ist landen die Teller in der Mitte: Hier ist Teilen angesagt / ©Marc Sill 
In St. Georg ist landen die Teller in der Mitte: Hier ist Teilen angesagt / ©Marc Sill 

Bewertung

Ambiente

Service

Preis/Leistung

Küche

Preiskategorie