Adresse
Zahlung
Mastercard
VISA
Öffnungszeiten
Endlich haben wir einen Tisch in dem begehrten koreanischen Streetfood-Restaurant ergattert. Wir standen schon mal eine Weile in dem reich mit Flyern dekorierten Eingang, der so aussieht, als würde man zur Seouler U-Bahn hinuntersteigen. Und haben nach einer halben Stunde Wartezeit aufgegeben. Heute klappt’s. Die aufwendige Deko geht innen weiter und auch der Signature Drink Dal (11,50 Euro), eine Variante des Whiskey Sour mit Oolongtee und gebrannter Zimtstange, sind etwas fürs Auge. Als wir der Bedienung unsere Bestellung vortragen, bremst sie uns lachend. Und klärt uns auf, dass die Portionen groß sind und von mehreren Schälchen mit verschiedenen koreanischen Beilagen ergänzt werden. Daher verzichten wir auf das übliche Bibimbap oder die verlockenden Eintöpfe für zwei Personen und konzentrieren uns auf die Gimmari (9,50 Euro), die hausgemachten frittierten Algenrollen gefüllt mit Glasnudeln, sowie das Original Seoul Chicken (19 Euro), allerdings nicht ganz original, sondern die vegetarische Variante aus frittiertem Blumenkohl mit der typischen süß-scharfen Soße. Ja, zugegeben, sehr viel Frittiertes – aber dafür sind zumindest die Rollen ausgesprochen knusprig und mit extra würzigen Soßen! Der dazu gereichte Gurkensalat, die eingelegten Sprossen und das Kimchi bringen außerdem ein bisschen Abwechslung in die Textur, nur die in einer Art Mayo eingelegten Äpfel kommen bei uns nicht ganz so gut an. Abwechslung bringt nicht zuletzt auch das Geburtstagsständchen für den Nachbartisch: Für den großen Auftritt wird das reguläre Licht gedimmt und die Party-Lichtmaschine angeworfen, bevor die Belegschaft mit Schellenkranz und Wunderkerzen singend den Nachtisch bringt. Beste Unterhaltung also! Und singen kann man an ausgewählten Abenden hier auch selbst, denn regelmäßig gibt es Karaoke.


