Dass Hamburger Unternehmen bei der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu sehen sind, ist bereits mehrfach passiert. Erst im Sommer 2025 war Gründerin Sung-Hee Kim mit ihrem koreanischen Produkt im Vorabendfernsehen zu sehen. Am vergangenen Montag dann wieder Hamburger Beteiligung in der Show, bei der es darum geht, fünf berühmte Investorinnen und Investoren von einem Start-up zu überzeugen. Und die zwei, die Montag zu sehen waren, sind keine Unbekannten in Hamburg.
Hauke Günther und Yuka Suzuki haben bereits zahlreiche Jurys überzeugt. Mit ihrer Marke Hamburg-Zanzibar gewannen sie gleich zwei Mal den „World Gin Award“ für den besten Gin der Welt. Gegründet haben sie die Marke in der heimischen Küche während ihrer Elternzeit, daraus entstand 2020 eine kleine Destille und schließlich der weltweite Erfolg. Jüngst haben sich die beiden mit einem weiteren Produkt einen Namen gemacht, mit der sie bewussten Genuss in den Vordegrund rücken: Koyi.
Voller Geschmack, volle Verantwortung
„Wir glauben an eine Zukunft, in der Genuss und Verantwortung kein Widerspruch mehr sind“, sagt Yuka Suzuki. Da der Trend weltweit zu geringerem Alkoholkonsum tendiert, tüftelten die beiden Autodidakten an einem Weg, um echten Geschmack mit wenig Alkohol zu verbinden. Heraus kommen sogenannte Micro Spirits, also hochkonzentrierte Destillate, die nur mit wenigen Tropfen einen vollwertigen Gin- oder Rum-Drink zaubern – aber mit bis zu 90 Prozent weniger Alkohol und ohne Zusatzstoffe, Zucker oder Ersatzaromen.
Ihr könnt so oft anstoßen, wie ihr wollt – ihr bekommt keinen Kater!
Yuka Suzuk und Hauke Günther
Bei „Die Höhle der Löwen“ stellten Yuka Suzuk und Hauke Günther ihr neues Produkt vor – und trafen auf Begeisterung. „Ihr könnt so oft anstoßen, wie ihr wollt – ihr bekommt keinen Kater“, so die vierfach Eltern während der Sendung. Das Angebot des Duos: Zehn Prozent der Anteile des gesamten Unternehmens – auch des Zanzibar-Gins – für 120.000 Euro. Zwar schmeckt Koyi allen Löwen, doch einen Deal bekommt das Duo dennoch nicht. Stattdessen bot Janne Ensthaler ihnen eine Alternative an. Die Gründerin und Unternehmerin sieht in Koyi das Potenzial, eine neue Getränkekategorie zu prägen – für alle, die Genuss und einen gesunden Lebensstil miteinander verbinden möchten. Gemeinsam mit den Hamburger Gründern will sie einen Ready-to-Drink aus der Dose auf den Markt bringen und unterstützt mit Ressourcen – sie verspricht 120.000 Euro für 30 Prozent der neuen Firma – und ihrem Netzwerk. „Dass ausgerechnet Janna Ensthaler, die für nachhaltige Consumer Brands und gesellschaftlichen Mehrwert steht, an uns glaubt, macht uns sehr stolz“, so Günther und Suzuk.

