Top-Liste

Unsere Brauerei-Lieblinge in Hamburg

Wir Deutschen lieben unser Bier – und traditionellerweise wird es in Deutschland auch heute noch ausschließlich mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut. Mittlerweile gibt es jedoch zahlreiche Ausführungen: ob Helles, Pils, Lager, IPA oder Kellerbier. Also schnappt euch eure Picknickdecke, schmeißt den Grill an und stellt das Bier kalt! Welches Bier aus Hamburg in den Kühlschrank sollte, verraten wir euch in dieser Top-Liste mit unseren fünf Lieblingsbrauereien in der Hansestadt.

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung, Mai 2021

Astra

Die Hamburger Knolle

Die Astra Brauerei ist nicht nur für seine polarisierende Werbekampagnen bekannt, sondern kann auch kulinarisch den ein oder anderen Bier-Liebhaber überzeugen. Im Szene-Viertel auf St. Pauli werden die kleinen braunen Flaschen mit dem hopfigen Getränk befüllt. Im dazugehörigen Lokal auf der Reeperbahn gibt es deftiges Essen: ob saftige Burger, feuriges Chilli oder norddeutscher Labskaus – alles die perfekten Grundlagen für ein, zwei Bier. Wer mehr über den Brauprozess und die verschiedenen Astra-Sorten erfahren möchte, kann samstags außerdem an der öffentlichen Brauereiführung teilnehmen.

Nobistor 16 (St. Pauli), 22767  Hamburg; astra-brauerei.de

astra-bier-hamburg

Nicht nur für norddeutsche Bier-Liebhaber: Astra / ©Unsplash/Magnus S

 

Blockbräu

Bier mit Wellengang

Herzhafte Küche, hausgebrautes Bier und einen tollen Blick auf den Hafen – das bietet das Blockbräu an den St. Pauli Landungsbrücken. Das Bier wird im eigenen Brauhaus an den Landungsbrücken frisch gebraut und für Gäste im Restaurant aus Edelstahlhähnen frisch in die Gläser gezapft. Wer gerne einmal einen Blick hinter die Brau-Kulissen werfen möchte, kann bei einer Brauereiführungen alles über die Herstellung des flüssigen Goldes erfahren.

Bei den St. Pauli–Landungsbrücken 3 (St. Pauli), 20359 Hamburg; block-braeu.de

Bier mit Aussicht auf einer der schönsten Dachterrassen Hamburgs / ©Block Marketing GmbH

Holsten

Norddeutscher Hopfen

Neuer Standort, gewohnter Geschmack. Seit November 2019 wird das Bier der Holsten Brauerei nicht mehr in Altona, sondern in Hamburg-Hausbruch hergestellt. Die Abfüllanlagen im neuen Standort schaffen pro Stunde 180 Fässer oder 60.000 Flaschen. Im Sortiment befinden sich altbekannte Sorten: das norddeutsche Pilsener, das Bernstein Lager sowie alkoholfreie Varianten des herben Getränks. Perfekt für all diejenigen, die einen Schluck norddeutsche Braukultur trinken möchten!

Jürgen-Töpfer-Straße 50 (Othmarschen), 22763 Hamburg; holsten-pilsener.de

holsten-brauerei-hamburg

Holsten Brauerei: Bier mit schaumiger Krone / ©Unsplash/radovan

Landgang Brauerei

1000 Meter zum leckeren Bier

In einer Industriehalle in Bahrenfeld verbirgt sich das Brauerei-Paradies der Landgang Brauerei. Hier fließt das goldene Getränk durch 1000 Meter Rohr, bis es schließlich in die Flaschen mit den hübsch illustrierten Logos abgefüllt wird. Neugierige können sich bei einer Brauereiführung alles rund um das Thema Bier erklären lassen. Wer sein eigenes Bier brauen möchte, bekommt in der Landgang Brauerei die Möglichkeit – selbstverständlich darf dieses dann auch zum Genießen mit nach Hause genommen werden.

Beerenweg 12 (Bahrenfeld), 22761 Hamburg; landgang-brauerei.de

landgang-brauerei-hamburg

Für entspannte Sommerabende in der Landgang Brauerei / ©JONAS-ALBRECHT.DE

Ratsherrn Brauerei

Die Tüfftler und Neuentdecker

Eine wahre Hamburger Institution: Die Ratsherrn Brauerei wird mittlerweile schon in der fünften Generation geführt. Die Ideen für neue und leckere Biersorten gehen dem Team der hanseatischen Brauerei deshalb aber nicht aus. In der Lagerstraße 30A werden ständig neue Kreationen geschaffen – und die Klassiker Hamburg Hell, Pilsener und Zwickel dabei aber nicht vergessen. Kleiner Spoiler: In diesem Jahr dürfen wir uns auf einen neuentwickelten fruchtigen Coconut-Porter von Ratsherrn freuen.

Lagerstraße 30A (St. Pauli), 20357 Hamburg; ratsherrn.de

ratsherrn-brauerei-bier

Gut sortiert ist der Craft Beer Store von Ratsherrn / ©Johanna Zobel