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Das Ambiente ist wirklich außergewöhnlich: Vom Restaurant aus hat man freien Blick in die Reithalle und kann den Reitern beim Trainieren mit ihren Pferden zusehen. Dieses Zusammenspiel aus klassischem Stil, warmem Licht und lebendiger Szenerie macht den Besuch zu etwas Besonderem – fast wie ein kleines Schauspiel, das den Abend auf charmante Weise begleitet. Auch kulinarisch zeigt das Haus Charakter. Die Küche verbindet moderne Elemente mit klassischer Handwerkskunst, und das mit spürbarer Liebe zum Detail: alles sehr gut abgeschmeckt, heiß und großzügig portioniert. Die Weinauswahl ist gut und harmonisch abgestimmt. Auf der Karte stehen bodenständige Klassiker für den kleinen Hunger, aber auch anspruchsvolle Gerichte wie ein Chateau Briand (55 Euro) oder ein Filet Wellington (69 Euro). Wir starten mit hausgebeiztem Lachs auf krossem Kartoffelrösti (16,90 Euro) und einem Kartoffel-Trüffel-Süppchen (11,90 Euro), bei dem der Trüffel geschmacklich eher zurückhaltend bleibt. Der Hauptgang überzeugt dann mit handwerklich sehr guter Arbeit. Besonders das zarte Hirschgulasch mit Steinpilzen und Spätzle (25,90 Euro) zeigte, wie stimmig klassische Küche sein kann. Die halbe Ente ist innen wunderbar saftig, außen herrlich knusprig und kam mit Beilagen daher, die an gemütliche Sonntage bei Oma erinnerten – einfach toll! Wenn man danach tatsächlich noch Platz findet, lohnt sich ein Blick auf die Dessertkarte. Das warme Schokoladenküchlein mit karamellisierter Zimtcreme (13,90 Euro) oder der lauwarme Sauerkirsch-Birnen-Zimt-Crumble (12,90 Euro) sind reichhaltig, kreativ und machen den Abschluss zu einem kleinen Fest. Freude pur! Eine solide, ehrliche Leistung, die kulinarisch wie atmosphärisch begeistert – und definitiv eine Bereicherung für die Region. Wir kommen wieder.



