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Neueröffnung

Von Südafrika in die Speicherstadt: Chefs Warehouse

Das südafrikanische Restaurantkonzept Chefs Warehouse zieht nach Hamburg. Wann das Lokal eröffnet und worauf sich Gäste freuen können

14. Februar 2026 von Alice von der Laden

 Rajeef Jayaratnam und Lina Koch wollen in zwei Wochen Chefs Warehouse eröffnen / ©Carlotta Maas
 Rajeef Jayaratnam und Lina Koch wollen in zwei Wochen Chefs Warehouse eröffnen / ©Carlotta Maas

In zwei Wochen will Lina Koch gemeinsam mit ihren Partnern das Chefs Warehouse in der Speicherstadt eröffnen, doch bis dahin ist noch viel zu tun. In der alten Maschinenzentralstation mitten im UNESCO-Weltkulturerbe entsteht derzeit ein großes neues Restaurant samt Bar, Shop und Eventfläche. „Ich kann gar nicht glauben, dass das jetzt so schnell Formen angenommen hat“, schwärmt Koch beim Baustellenrundgang. Rund ein Jahr hat die Mitinhaberin und Geschäftsführerin an dem Projekt gearbeitet und gemeinsam mit der Gastro Consulting an dem Hamburger Ableger des südafrikanischen Konzepts gefeilt. Am 27. Februar sollen die ersten Gäste empfangen werden. 

Hohe Decken und viel Platz

Derzeit wird in der alten Zentralstation allerdings noch an allen Ecken gesägt, gebohrt, geschliffen und gehämmert. Die Küche soll kommende Woche ankommen, genauso wie der Pizzaofen, in dem künftig Pizza und Brot gebacken werden. Insgesamt soll es in der imposanten Neueröffnung rund 350 Sitzplätze geben, davon 160 im Restaurant, 90 an der Bar, 40 im Private-Dining-Bereich und 60 in der Eventfläche. Hinzu kommt ab Frühling eine Terrasse „mit Sonne den ganzen Tag und Innenhof-Flair“, so die Gastronomin. 

Mit Casual-Fine-Dining und dem südafrikanischen Konzept der „Tapas for Two“ soll das Chefs Warehouse Touristinnen und Touristen sowie Einheimische zugleich anziehen. „Wir wollten einen zentralen Ort für Hamburg schaffen“, verrät die ausgebildete Sommelière. Der zentrale Ort im Restaurant selbst ist die offene Küche. Hier hat Küchenchef Eric Kröber das Sagen und setzt auf aromatische, internationale Gerichte. „Wir entwickeln für Hamburg eine ganz eigene Handschrift“, erklärt Koch die Küchenausrichtung. „Die Klassiker nehmen wir mit, etwa marinierte Austern und Risotto.“ Im Restaurant liegt der Fokus auf dem Sharing-Menü. Zusätzlich können  sich Gäste an der Bar Kleinigkeiten vom Charcuterie-Board schmecken lassen: Schinken, Käse, Salami, Fermentiertes – alles auch im Warehouse erhältlich. In dem hauseigenen Shop können Gäste nicht nur Kulinarisches erwerben, sondern auch Lederwaren und Keramik á la Chefs Warehouse. 

Kommende Woche kommen nicht nur Küche, Pizzaofen und Co., sondern auch Liam Tomlin, Ideengeber und Gründer von Chefs Warehouse wird erwartet.Für die Eröffnungsfeier unterstützt der gebürtige Ire Koch, Kröber und Restaurantmanager Rajeef Jayaratnam. Am 27. Februar geht es los, Tische können bereits gebucht werden. 

Imposant: Die alte Maschinenzentralstation wird zum Restaurant / ©Carlotta Maas
Imposant: Die alte Maschinenzentralstation wird zum Restaurant / ©Carlotta Maas
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Von einfacher Currywurst bis detailverliebtes Sushi, Alice von der Laden liebt die kulinarische Auswahl Hamburgs. Wenn sie sich nicht gerade durch die Gastro-Perlen der Stadt schlemmt, trinkt sie Astra in ihrer Stammkneipe.