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Insolvenz

Endgültiges Aus für das Parlament

Das Hamburger Rathaus war lange Zeit das Einzige der Welt, das zwei „Parlamente“ beheimatete. Doch das ist nun Geschichte

6. Juli 2026 von Paula Rieck

Noch bis vor Kurzem wurde das Restaurant wie gewohnt bewirtschaftet / ©Parlament
Noch bis vor Kurzem wurde das Restaurant wie gewohnt bewirtschaftet / ©Parlament

Das alteingesessene Restaurant Parlament im Rathauskeller schließt zum 31. Juli final seine Türen. Bereits Anfang des Jahres meldete das Restaurant Insolvenz an, jedoch lief bis jetzt der Betrieb vorerst wie gewohnt weiter. Bis vor Kurzem bestand noch Hoffnung – so äußerte Geschäftsführer Constantin Urmersbach im Juni noch, dass er auf eine Einigung mit der Stadt Hamburg hoffe. Laut Insolvenzverwalter Ralf Bachmann von der Hamburger Kanzlei Pachmann Schuback Khan fehlte jedoch die „wirtschaftliche Fortführungsperspektive“. Seit dem 20. Juni ist der reguläre Restaurantbetrieb eingestellt.

Eine Hamburger Institution

Dabei ist es nicht nur schade um die zu großen Teilen traditionelle Hamburger Küche, die dort aufgetischt wird, sondern auch um die Eventlocation, die Abibälle, Hochzeiten, Tagungen und vieles mehr beherbergte. Das Restaurant wurde 29 Jahre lang von der Familie Urmersbach geführt, zunächst von Vater Holger, seit 2013 von seinem Sohn Constantin. Es existierte jedoch schon seit 1896, zu damaligen Zeiten noch unter dem Namen „Ratsweinkeller“.

Aktuell finden in der Eventlocation noch Abiturfeiern statt, jedoch kam es am vergangenen Wochenende zu gleich zwei handgreiflichen Auseinandersetzungen am Einlass einer solchen Veranstaltung. Es wurden sowohl Feuerwehr als auch Polizei alarmiert, die die Situation entzerrten.

Adresse

Parlament
Rathausmarkt 1
Altstadt
20095 Hamburg

Öffnungszeiten

Mo:
Dauerhaft geschlossen
Di:
Dauerhaft geschlossen
Mi:
Dauerhaft geschlossen
Do:
Dauerhaft geschlossen
Fr:
Dauerhaft geschlossen
Sa:
Dauerhaft geschlossen
So:
Dauerhaft geschlossen

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Immer auf der Suche nach dem nächsten kulinarischen Highlight entdeckt Paula Rieck gerne neue Cafés, Restaurants und Bäckereien. Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch dem Selbermachen – besonders Sauerteigbrot – und allem, was Zeit, Handwerk und gute Zutaten verlangt.