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Schließung

Aus für Peter Pane in Altona

Die Burgerkette Peter Pane hat ihre Filiale an der Holstenstraße nach neun Jahren überraschend geschlossen. Warum sich für das Altonaer Publikum dennoch nicht viel ändert

27. März 2026 von Alina Fedorova

Trotz Aus für Altona-Standort: weitere Filialen der Burgerkette Peter Pane bleiben, auch der Standort unweit der Holstenstraße /©Götz Wrage
Trotz Aus für Altona-Standort: weitere Filialen der Burgerkette Peter Pane bleiben, auch der Standort unweit der Holstenstraße /©Götz Wrage

Nach über neun Jahren zieht sich Peter Pane aus Altona zurück: Der Standort an der Holstenstraße wurde aufgegeben, der Mietvertrag nicht verlängert – seit Ende Februar stehen Gäste vor verschlossener Tür. Der Grund sei strategischer Natur, denn ursprünglich startete hier 2016 testweise ein anderes Konzept rund um Hotdogs, das für Gründer Patrick Junge – aus der Familie der Bäckereikette Junge – ein zusätzliches Standbein neben den Burgerrestaurants werden sollte. Da der gewünschte Erfolg ausblieb, wurde die Fläche später in eine klassische Peter-Pane-Filiale umgewandelt. Doch da der nächstgelegene Standort an der Schäferkampsallee nur rund einen Kilometer entfernt liegt, habe sich das Unternehmen dazu entschieden, die Filiale in Altona zu schließen um sich auf die sechs weiteren Standorte in Winterhude, Eimsbüttel, Hoheluft-West, der Neustadt, St. Georg und Blankenese zu konzentrieren.

Trotz Peter-Pane-Aus in Altona: Keine Einschränkungen für Gäste

Trotz der Schließung in Altona bleibt Hamburg weiterhin ein wichtiger Markt für die Kette. Bundesweit betreibt Peter Pane inzwischen über 50 Filialen. Gründer Patrick Junge setzt dabei seit Jahren verstärkt auf vegane und vegetarische Angebote – mit Erfolg: Plant-based Burger machen mittlerweile rund ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Für die Mitarbeitenden hat die Schließung keine Konsequenzen, sie werden an anderen Standorten weiterbeschäftigt. Auch der Lieferservice in Altona bleibt bestehen, die Liefergebiete wurden entsprechend angepasst.

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Ob Phở Bo oder Ramen: Asiatische Nudelsuppen könnte Alina Fedorova zu jeder Jahres- und Tageszeit schlürfen. Lange Zeit in der Gastro tätig, hat sie Tablett gegen Tastatur getauscht und schreibt jetzt über Hamburgs Gastro-Szene. Oft steht sie selbst hinterm Herd und kocht Rezepte aus aller Welt.