Peer-Niclas Rohr ist in Hamburg geboren und hat seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Hotel Atlantic absolviert. Nach insgesamt sechs Jahren im Haus, unter anderem in der Bankettabteilung, führte ihn sein Weg 2017 ins Restaurant Witwenball, wo er bis heute tätig ist. In die Gastronomie kam er eher durch Zufall, eine Initiativbewerbung nach dem Abitur brachte ihn ins Hotel Atlantic. Spätestens nach seiner Zeit im Service war für ihn klar, dass er nicht mehr weg möchte. Heute schätzt er vor allem die Möglichkeit, mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst einzubringen. Der Kontakt zu Gästen und die gemeinsame Arbeit im Team sind für ihn dabei die tägliche Motivation.
Peer, du bist der Witwenball
Peer-Niclas Rohr
Peer-Niclas Rohr, warum bist du in der Gastronomie gelandet?
Durch Zufall. Nach meinem Abitur habe ich eine Initiativbewerbung an das Hotel Atlantic geschrieben. Insbesondere nach meiner Zeit im Service bin ich nicht mehr weggekommen.
Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?
Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Gutes Essen und gute Getränke haben einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Dazu sind die gemeinsame Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und der Kontakt zu den Gästen eine tägliche neue Motivation für mich.
Was liebst du an deinem Job am meisten?
Mitgestalten zu können. Ich spüre das Vertrauen und kann mich selbst verwirklichen.
Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?
Peter Zahn, mein ehemaliger Concierge im Hotel Atlantic.
Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an?
Die gemeinsame Arbeit mit dem Team.
Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?
Hühnerfrikassee mit Reis und Möhren von meiner Mutter.
Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?
Das ist unterschiedlich. Manchmal sitze ich mit dem Team zusammen, trinke ein Feierabendgetränk und wir sprechen noch über den Tag. Oder ich fahre nach Hause und schlafe. Generell schalte ich am nächsten Tag ab, wenn ich Zeit mit meiner Tochter verbringe.
Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?
Auf meine Loyalität wichtigen Menschen gegenüber.
Wovon träumst du beruflich noch?
Immer weiter zu gestalten und zu lernen.

Was bedeutet Gastgeben für dich persönlich?
Ein Gesicht des Betriebs zu sein, mich an Menschen und ihre Wünsche erinnern zu können und jeden herzlich willkommen zu heißen.
Wie schaffst du eine Atmosphäre, in der sich Gäste wohlfühlen?
Service auf Augenhöhe steht an erster Stelle. Authentizität, ein freundlicher Empfang und ein unaufgeregter Ablauf sind für mich als Gastgeber am Tisch ein Muss. Natürlich sind auch die Einrichtung, die Beleuchtung und das Speisen- und Getränkeangebot wichtig.
Wie gehst du mit schwierigen Situationen im Service um?
Mit Gelassenheit und Ruhe. Als Gastgeber finde ich eine angemessene Lösung für schwierige Situationen.
Welchen Moment mit Gästen wirst du nie vergessen?
Wenn Stammgäste zu Freunden werden.
Was sollen Gäste fühlen, wenn sie nach Hause gehen?
Das Verlangen, wiederkommen zu wollen.
Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich
in einem super langweiligen Bürojob
Mein schönster Moment im Job war
die Einstellung als Restaurantleiter im Witwenball
Ein perfekter Abend beginnt für mich mit
einem herzlichen Empfang
Das beste Kompliment eines Gastes war:
„Peer, du bist der Witwenball“
In der Gastronomie wünsche ich mir mehr
Nachwuchs
