2 Minuten Lesedauer / Stories

Wie viel Fisch is(s)t Hamburg

Illustrer Abend unter Fischköppen

Beim VIP-Talk 2026 ging es fischig zu / ©Liza Holiarchuk
Beim VIP-Talk 2026 ging es fischig zu / ©Liza Holiarchuk

Kurz vor der großen Genuss-Michel-Gala am 27. April gab es ein Appetithäppchen: den VIP-Talk. Am 30. März  traf sich die Gastro-Szene Hamburgs im Foyer des Thalia Theaters in der Gaußstraße, nur einen Katzensprung entfernt von der Redaktion des Genuss-Guide. Neben Tanya Kumst und Mathias Forkel, der Geschäftsführung der SZENE Hamburg, und den Mitarbeitenden der Genuss-Guide-Redaktion versammelten sich etwa 100 interessierte Gäste aus der Gastroszene, um an diesem Montagabend den Talk mit dem Titel „Wie viel Fisch is(s)t Hamburg?“ zu verfolgen. Dabei wurde nicht nur diskutiert, sondern aus diesem Talk entsteht der Leitartikel des neuen Magazins. 

Sechs Experten zum Thema Fisch

„Wir freuen uns sehr, dass ihr heute hier seid“, begrüßt Mathias Forkel enthusiastisch die Gäste, bevor er das Mikro an Moderator Markus Tirok übergibt, der auch in diesem Jahr gewohnt lässig und routiniert die Moderation des Talks übernimmt. Talk-Gäste sind diesmal:

– Julia Steinberg-Böthig, Ernährungswissenschaftlerin (Fisch-Informationszentrum
Christine Iversen, Unternehmenssprecherin (Norwegian Seafood Council)
– Flora Engel, Fischwirtin (Frischeparadies)
– Fabio Haebel, Gastronom (Haebel, XO Seafoodbar, Kiosque)
– Christian Strasoldo, Geschäftsführer (Friesenkrone)
– Julian Lehmann (Pesca)

Gespannte Stille – Die Gäste lauschen aufmerksam dem Talk / ©Liza Holiarchuk
Gespannte Stille – Die Gäste lauschen aufmerksam dem Talk / ©Liza Holiarchuk

Zum Einstieg fragt Tirok, wer von den Gästen in der letzten Woche Fisch gegessen hätte. Beinahe alle Hände schnellen nach oben. Gerade im schönen Hamburg ist Fisch buchstäblich in aller Munde – damit das so bleibt, ist es wichtig,  den Fischkonsum zukunftssicher und nachhaltig zu gestalten. An dieser Stelle können die Talkgäste mit ihren unterschiedlichen Expertisen punkten. Wie sieht zeitgemäßer Fischkonsum aus? Welche Entwicklungen gibt es beim Thema Nachhaltigkeit und welche braucht es noch? Wie können ernährungsphysiologisch hochwertige Fischprodukte besser vermarktet werden? Diesen und mehr Fragen widmen sich die Gäste beim VIP-Talk. Auch für Fragen aus dem Publikum ist selbstverständlich Raum. 

Fischsnacks und Leckeres aus dem Landhaus

Was wäre ein Gastro-Talk ohne eine Stärkung? Dieses Jahr sorgt das Landhaus Scherrer für die passende kulinarische Begleitung. Bereits kurz vor dem Talk servierte das Team aus dem traditionsreichen Sternerestaurant einige Appetithäppchen. An den Partnerständen werden außerdem passend zum Talk-Thema einige Leckereien aus dem Meer angeboten. Von Froya gibt es Sushi-Grade-Lachs mit Avocado, Sesam und verschiedenen Soßen und Dips, Friesenkrone bringt würzige Heringsfrikadellen und zarten Matjes mit und das Frischeparadies präsentiert Hamachi-Crudo mit fruchtigem Topping aus Mango, Zitrus, Gurke, Koriander und Amaranth.

Stubenküken-Ravioli auf Plockfinken waren nur einer der Leckerbissen, die das Landhaus Scherrer am Abend des VIP-Talks auftischte / ©Liza Holiarchuk
Stubenküken-Ravioli auf Plockfinken waren nur einer der Leckerbissen, die das Landhaus Scherrer am Abend des VIP-Talks auftischte / ©Liza Holiarchuk

Nach dem Talk wird größer aufgetischt. Grüne Spargelsuppe, hausgemachte Stubenküken-Ravioli auf Plockfinken, eine vegane Variante mit Zwiebel- und Kartoffelfüllung, Königsberger Klopse und ein süßes Duo aus Rhabarber-Crumble und Schokoladenmousse mit Mango runden den Abend ab. Vineyard liefert die passenden Weine, VILSA das Wasser und Coca-Cola die Softdrinks. Zudem gibt es eine Weinverkostung mit ausgewählten mallorquinischen Weinen von Bodegas Ca N’Tina. Ein perfekter Ausklang, der die Vorfreude auf die Genuss-Michel-Gala weckt. 

Avatar-Foto

Ob Streetfood oder Sternegastronomie: Frédéric (Fred) Guiot kann sich für alles begeistern, was Hamburg kulinarisch zu bieten hat. Besonders die französische und vietnamesische Küche, aber auch die Hamburger Kneipenkultur haben es ihm angetan. In der Küche und im Service durfte Fred bereits viele Facetten der Gastro-Szene kennenlernen. Hier kann er diese Erfahrungen in seine Texte einfließen lassen.