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Air Bar13 eröffnet

Neue Rooftop-Bar 60 Meter über der Elbe

Über den Dächern der HafenCity gibt es jetzt einen neuen Hotspot für Sundowner, Cocktails und DJ-Sounds. Die Air Bar13 hat im Westfield Hamburg-Überseequartier eröffnet – mit spektakulärem Blick auf Elbe, Hafen und Speicherstadt und einer Küche, die auf Sharing setzt

22. Juni 2026 von Ilona Lütje

Drinks mit Aussicht – im 13. Stock des Westfields hat die Air Bar 13 eröffnet / ©Nils Hasenau Fotografie
Drinks mit Aussicht – im 13. Stock des Westfields hat die Air Bar 13 eröffnet / ©Nils Hasenau Fotografie

Wer Hamburg gerne von oben betrachtet, hat darauf schon länger gewartet: Mit der Air Bar13 hat im 13. Stock des Westfield Hamburg-Überseequartiers nach einigen Verzögerungen eine Rooftop-Bar eröffnet, die vor allem mit ihrer Lage punktet. Rund 60 Meter über der Elbe gibt es hier einen freien Panoramablick auf Elphi, Speicherstadt und Hafen. Hinter dem Konzept steht die Rhubarb Hospitality Collection, die erst vor wenigen Wochen das lateinamerikanische Restaurant Elemente 12 Stockwerke tiefer eröffnet hat. In der neuen Bar finden auf rund 750 Quadratmetern bis zu 180 Gäste Platz. 

Dunkler, kontrastreicher, urbaner

Auch gestalterisch setzt die Air Bar13 eigene Akzente: dunkler, kontrastreicher, mit einer Farbpalette aus Kupfer, Aquamarinblau und südamerikanischem Amber. Die Farbwahl hat dabei einen praktischen Hintergrund: Weniger Reflexionen auf den großen Glasflächen sollen den Blick nach draußen in den Mittelpunkt rücken. Entworfen wurde die Einrichtung vom Londoner Architekturbüro von Robert Angell, das bereits für das Design des Elemente verantwortlich war.

©Nils Hasenau Fotografie
©Nils Hasenau Fotografie
Ein bisschen Show gehört beim Volcano Rojo auch dazu / ©Nils Hasenau Fotografie
Ein bisschen Show gehört beim Volcano Rojo auch dazu / ©Nils Hasenau Fotografie
Schon jetzt der Star in der AirBar 13: der Pachamama /  ©Nils Hasenau Fotografie
Schon jetzt der Star in der AirBar 13: der Pachamama /  ©Nils Hasenau Fotografie

Lateinamerika im Glas und auf dem Teller

Kulinarisch bleibt die neue Bar der Elemente-Linie treu. Auf der Getränkekarte stehen Tequila, Mezcal, Pisco und Cachaça im Mittelpunkt. Dazu kommen Signature Cocktails wie Volcano Rojo oder Pachamama, aber auch alkoholfreie Eigenkreationen. Auch das Speisenangebot greift die Handschrift des Elemente auf. Hier verantwortet neben Diego Cardoso auch Miguel Zaldivar das gastronomische Konzept. Dieser ist kein Unbekannter in der Stadt. Der Gründer der Mexiko Strasse Taqueria wurde 2025 mit dem Juan sin Miedo als Bester Newcomer ausgezeichnet, hat sich aber mittlerweile dort verabschiedet. Statt eines klassischen Restaurantmenüs gibt es Gerichte zum Teilen. Auf den Tisch kommen unter anderem Tequeños mit Guasacaca, Guacamole mit Plantain Chips, Corn Ribs, Ceviche Peruano, Empanadas oder geröstetes Mais-Eis mit Maiskaramell und geräuchertem Meersalz.

Lateinamerikanische Kleinigkeiten kommen in der Air Bar 13 auf den Tisch / ©Nils Hasenau Fotografie
Lateinamerikanische Kleinigkeiten kommen in der Air Bar 13 auf den Tisch / ©Nils Hasenau Fotografie

DJ-Sounds zum Sonnenuntergang

Für gute Stimmung ist auch gesorgt: Freitags und samstags legen zwischen 19 und 23 Uhr wechselnde DJs auf. Zum Auftakt stehen DJ PING und Dr. Calavera hinter den Decks. Musikalisch bewegt sich das Programm zwischen Deep House, Ibiza-Sounds und lateinamerikanischen Einflüssen. Darüber hinaus ist die Location auch für exklusive Veranstaltungen buchbar. Firmenfeiern, Empfänge oder private Events sollen von der besonderen Aussicht profitieren. „Das Elemente hat in den ersten Wochen gezeigt, dass Hamburg dieses Konzept annimmt“, sagt Michael Neuner, Managing Director der Rhubarb Hospitality Collection Deutschland. „Die Air Bar13 ist die Fortsetzung nach oben – mit einem anderen Charakter, aber demselben Anspruch: ein Ort, der zur Stadt passt und den man nicht schnell vergisst.“

Portrait von Ilona Luetje

Ilona Lütje liebt Hamburgs Gastro und gutes Essen, gern asiatisch und möglichst oft portugiesisch. Wenn sie nicht gerade isst und genießt, trifft man sie auf Festivals in ganz Europa und tanzend vor Konzertbühnen, denn ihr Herz schlägt für Musik mindestens genauso schnell wie für die Gastro.