Das Enchanté bot auf St.Pauli ausgewählte Weine, Signature Drinks und für den Kiez untypische Gerichte wie Ochsenbacke an Selleriepüree. Geschäftsführer Juri Reib berichtet jedoch: „Das trifft hier nicht ganz die Zielgruppe und so kamen Gäste immer aus anderen Stadtteilen zu uns.“ Trotzdem wollten Juri Reib und Geschäftspartner Richard Dührkohp, genannt Richi, den Standort nicht aufgeben, sondern lieber das Konzept ändern.
Alter Standort, neues Konzept
„Wie der Zufall es wollte, suchte eine Münchener Brauerei nach einem Partner in Hamburg, der das Thema Stehausschank in Angriff nehmen möchte. Wir haben das sofort gefühlt und machten uns an die Konzeption“, so Reib. Laut seiner Aussage sei das dabei entstandene Beercules mit Paulaner als Partner der erste Stehausschank Norddeutschlands. Er beschreibt das Beercules als „eine moderne Kneipe“, die ein „Stop-By-Spot“ sein solle und sich damit „ins restliche Treiben der Straße eingliedert“. Als Inspiration beschreibt Reib daher: „Ausgehen wird immer teurer, daher wollen wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ganz entspannt vorbeikommen können, ohne sich Riesengedanken machen zu müssen.“
Das Enchanté sagt nicht „Tschüss“, sondern „Bis später“
Das Enchanté zieht in die Eichenstraße in Eimsbüttel: „Auf der Ecke gibt es noch kaum Adressen für einen wirklich guten Drink, da wollen wir Pionierarbeit leisten.“ Konzeptionell bleibt die Bar gleich, wobei der Cocktail-Standard jedoch angehoben werden soll. Der neue Standort habe „mehr Anwohner, die auch unter der Woche Interesse an einem hochwertigen Drink haben“ sowie durch mehr natürliches Licht im Innenraum eine gute Möglichkeit, um Daydrinking zu etablieren. Geschäftsführer Juri Reib schätzt „optimistisch“, dass das neue Enchanté Mitte August eröffnet.
