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Eröffnung

Craftbeer & Kaffee: Aus Malto wird Höge

Am 13. Juni eröffnet das Höge in der Max-Brauer-Allee am Standort des ehemaligen Malto. Der neue Besitzer Sven Brodersen möchte viel von dem, was den Prewpub ausmacht und die Gäste seit 2018 so begeistert hat, beibehalten

12. Juni 2026 von Ida Bohlen

Auswahl an Craft Bieren im neuen Höge /© Sven Brodersen
Auswahl an Craftbieren im neuen Höge /© Sven Brodersen

Mal gerade vor drei Wochen hat der neue Betreiber Sven Brodersen die Schlüssel für den ehemaligen Brewpub bekommen. Seitdem bestimmen vor allem lange Tage voller Staub, Farbeimer und Handwerk sein Leben. Sein Ziel: möglichst schnell das neue Höge hier zu eröffnen. Der Schwerpunkt sei es weiterhin, mit 200 verschiedenen Craftbieren zu begeistern. Gleichzeitig will er mehr Vielfalt schaffen und das bedeutet in diesem Fall: Kaffee. „Ich habe festgestellt: Mit den Leuten, mit denen ich über Bier spreche, mit denen spreche ich auch ganz, ganz häufig über Kaffee“, erzählt Sven Brodersen. In Zukunft plant er mehr Events, mehr Spezialitäten und vor allem mehr Community – auch für die Kaffeerösterszene. Eine Besonderheit: Milchalternative aus Biertreber, also dem, was nach dem Bierbrauen vom Malz übrig bleibt. Eine revolutionäre Verbindung aus Kaffee und Bier. 

Langsam kommt die Einrichtung zusammen und Lichter hängen schon /©Sven Brodersen
Langsam kommt die Einrichtung zusammen und Lichter hängen schon /©Sven Brodersen

Hygge? Höge? Was ist was?

Die meisten haben schonmal etwas von Hygge gehört, aber was ist Höge? Als Hygge wird ein Zustand beschrieben, in dem man mit sich selbst im Reinen ist. Höge im Gegenzug ist für Sven Brodersen „dieses Wohlbefinden, Zufriedensein mit hier und jetzt.“ Außerdem beschreibt er: „Mein Bild ist immer so, dass ein Mensch, der am Ende des Tisches mit Freunden sitzt, in sich hineinlächelt, weil dieser Moment genau das ist, was er sich erträumt hat.“ Ab Samstag, 13. Juni, können Gäste das in der Max-Brauer-Allee selbst erleben. Am Tag der Eröffnung wird es selbstverständlich Craft Beer geben, aber auch schon Kaffee und ein paar Kleinigkeiten zu essen. Die soll es zukünftig – auch vegan – weiter geben.

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Große Freiheit, Altstadt oder Schanze, überall gibt es spannende Menschen und leckere kulinarische Entdeckungen. Genau hier liegt die Leidenschaft von Ida Bohlen. Zur Stärkung nach Feierabend gibt es für sie Tteokbokki und für den Mut vor der Performance in der Thai Oase einen Espresso Martini.