Mal gerade vor drei Wochen hat der neue Betreiber Sven Brodersen die Schlüssel für den ehemaligen Brewpub bekommen. Seitdem bestimmen vor allem lange Tage voller Staub, Farbeimer und Handwerk sein Leben. Sein Ziel: möglichst schnell das neue Höge hier zu eröffnen. Der Schwerpunkt sei es weiterhin, mit 200 verschiedenen Craftbieren zu begeistern. Gleichzeitig will er mehr Vielfalt schaffen und das bedeutet in diesem Fall: Kaffee. „Ich habe festgestellt: Mit den Leuten, mit denen ich über Bier spreche, mit denen spreche ich auch ganz, ganz häufig über Kaffee“, erzählt Sven Brodersen. In Zukunft plant er mehr Events, mehr Spezialitäten und vor allem mehr Community – auch für die Kaffeerösterszene. Eine Besonderheit: Milchalternative aus Biertreber, also dem, was nach dem Bierbrauen vom Malz übrig bleibt. Eine revolutionäre Verbindung aus Kaffee und Bier.

Hygge? Höge? Was ist was?
Die meisten haben schonmal etwas von Hygge gehört, aber was ist Höge? Als Hygge wird ein Zustand beschrieben, in dem man mit sich selbst im Reinen ist. Höge im Gegenzug ist für Sven Brodersen „dieses Wohlbefinden, Zufriedensein mit hier und jetzt.“ Außerdem beschreibt er: „Mein Bild ist immer so, dass ein Mensch, der am Ende des Tisches mit Freunden sitzt, in sich hineinlächelt, weil dieser Moment genau das ist, was er sich erträumt hat.“ Ab Samstag, 13. Juni, können Gäste das in der Max-Brauer-Allee selbst erleben. Am Tag der Eröffnung wird es selbstverständlich Craft Beer geben, aber auch schon Kaffee und ein paar Kleinigkeiten zu essen. Die soll es zukünftig – auch vegan – weiter geben.