Die Sustainability Week findet parallel zur Hamburg Sustainability Conference (HSC) statt und hat zum Ziel, Hamburgerinnen und Hamburger für das Thema Nachhaltigkeit zu begeistern. Unterschiedliche Veranstaltungen und Formate sowie eine Nachhaltigkeitswerkstatt sollen Menschen aus der Gesellschaft, Politik und Kultur zusammenbringen. Und nun hilft dabei auch leckeres Eis.
Die Flavours of Sustainability wurden von Kim Reincke, Gründerin der Ice Cream Tour Hamburg, und Mats Militzer, Masterstudent des Studiengangs Integrated Climate System Sciences an der Uni Hamburg, ins Leben gerufen. An einem besonders schwülen Tag, an dem Mats Militzer an einem Uni-Workshop zur Sustainabililty Week gearbeitet hat, brauchte er ein leckeres, kühles Eis. Denn die Farben der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) erinnerten ihn an die bunten Farben und Sorten in einer Eisdiele. Während er selbst von einem Eis erfrischt werden konnte und damit die Arbeit erleichtert wurde, fragte er sich: „Was wäre, wenn es noch mehr bewirken könnte?“

Cremige Abkühlung bei der Diskussion um die Nachhaltigkeit

„Ich bin aus meiner Überzeugung, dass Nachhaltigkeit greifbarer werden muss, und aus meiner Liebe zu Eis eingestiegen“, erzählt Kim Reincke. Zusammen mit 15 Eisdielen haben die beiden 17 verschiedene Eissorten entwickelt, für jedes Ziel eine. Die Eisdielen wurden von Kim Reincke und Max Militzer selbst ausgewählt, denn ihnen war wichtig, „dass das Eis handwerklich hergestellt und nicht durch die Industrie angeliefert wird“. Die verschiedenen Sorten sind genau auf die jeweiligen Ziele abgestimmt: Das SDG 3 steht für Gesundheit und Wohlergehen, dazu passt die Sorte Vitale Mango. Für das sechste Ziel Sauberes Wasser und Sanitärversorgung wurde ein Wassermelonen-Eis namens Tropf für Tropf entwickelt und für das Ziel Nachhaltige Städte gibt es die Sorte Urbaner Sanddorn.
Bis auf Otto’s Eiscafé und Bittersweet Eiscafé, die mit zwei Sorten vertreten sind, hat jeder Standort eine Nachhaltigkeitssorte und die Preise sind die gleichen, wie bei den regulären Sorten. Außerdem hängen in jeder Eisdiele abgestimmte Plakate aus, über die sich Gäste über das jeweilige Ziel informieren können. Die Aktion ist bereits eine Woche vor der Sustainibility Week an den Start gegangen – das Eis kann also schon genossen werden. Wer nicht genug vom nachhaltigen Eis bekommen kann, kann sich spielerisch mit einer Stempelkarte durch alle Sorten und Standorte probieren.