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Nachhaltigkeit

Eis für die Sustainability Week

Vom 26. Juni bis 3. Juli findet in Hamburg die Sustainability Week statt. Passend dazu hat ein Team um 14 Hamburger Eisdielen die Aktion Flavours of Sustainability ins Leben gerufen. Um die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN greifbarer zu machen, wurden sie von ihnen kurzerhand in Eis übersetzt

25. Juni 2026 von Ida Bohlen

Die Aktion Flavours of Sustainability bietet in 15 Eisdielen jeweils eine oder zwei Eissorten an, die ein UN-Nachhaltigkeitsziel repräsentieren /@Kim Reincke
Die Aktion Flavours of Sustainability bietet in 15 Eisdielen jeweils eine oder zwei Eissorten an, die ein UN-Nachhaltigkeitsziel repräsentieren /@Kim Reincke

Die Sustainability Week findet parallel zur Hamburg Sustainability Conference (HSC) statt und hat zum Ziel, Hamburgerinnen und Hamburger für das Thema Nachhaltigkeit zu begeistern. Unterschiedliche Veranstaltungen und Formate sowie eine Nachhaltigkeitswerkstatt sollen Menschen aus der Gesellschaft, Politik und Kultur zusammenbringen. Und nun hilft dabei auch leckeres Eis.

Die Flavours of Sustainability wurden von Kim Reincke, Gründerin der Ice Cream Tour Hamburg, und Mats Militzer, Masterstudent des Studiengangs Integrated Climate System Sciences an der Uni Hamburg, ins Leben gerufen. An einem besonders schwülen Tag, an dem Mats Militzer an einem Uni-Workshop zur Sustainabililty Week gearbeitet hat, brauchte er ein leckeres, kühles Eis. Denn die Farben der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) erinnerten ihn an die bunten Farben und Sorten in einer Eisdiele. Während er selbst von einem Eis erfrischt werden konnte und damit die Arbeit erleichtert wurde, fragte er sich: „Was wäre, wenn es noch mehr bewirken könnte?“ 

Die Köpfe hinter der Aktion: Kim Reincke und Mats Militzer /@Kim Reincke
Die Köpfe hinter der Aktion: Kim Reincke und Mats Militzer /@Kim Reincke

Cremige Abkühlung bei der Diskussion um die Nachhaltigkeit 

Für die Aktion wird es Sorten wie Vitale Mango als Repräsentation des Ziels Gesundheit und Wohlergehen geben /@Kim Reincke
Für die Aktion wird es Sorten wie Vitale Mango als Repräsentation des Ziels Gesundheit und Wohlergehen geben /@Kim Reincke

„Ich bin aus meiner Überzeugung, dass Nachhaltigkeit greifbarer werden muss, und aus meiner Liebe zu Eis eingestiegen“, erzählt Kim Reincke. Zusammen mit 15 Eisdielen haben die beiden 17 verschiedene Eissorten entwickelt, für jedes Ziel eine. Die Eisdielen wurden von Kim Reincke und Max Militzer selbst ausgewählt, denn ihnen war wichtig, „dass das Eis handwerklich hergestellt und nicht durch die Industrie angeliefert wird“. Die verschiedenen Sorten sind genau auf die jeweiligen Ziele abgestimmt: Das SDG 3 steht für Gesundheit und Wohlergehen, dazu passt die Sorte Vitale Mango. Für das sechste Ziel Sauberes Wasser und Sanitärversorgung wurde ein Wassermelonen-Eis namens Tropf für Tropf entwickelt und für das Ziel Nachhaltige Städte gibt es die Sorte Urbaner Sanddorn.

Bis auf Otto’s Eiscafé und Bittersweet Eiscafé, die mit zwei Sorten vertreten sind, hat jeder Standort eine Nachhaltigkeitssorte und die Preise sind die gleichen, wie bei den regulären Sorten. Außerdem hängen in jeder Eisdiele abgestimmte Plakate aus, über die sich Gäste über das jeweilige Ziel informieren können. Die Aktion ist bereits eine Woche vor der Sustainibility Week an den Start gegangen – das Eis kann also schon genossen werden. Wer nicht genug vom nachhaltigen Eis bekommen kann, kann sich spielerisch mit einer Stempelkarte durch alle Sorten und Standorte probieren.  

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Große Freiheit, Altstadt oder Schanze, überall gibt es spannende Menschen und leckere kulinarische Entdeckungen. Genau hier liegt die Leidenschaft von Ida Bohlen. Zur Stärkung nach Feierabend gibt es für sie Tteokbokki und für den Mut vor der Performance in der Thai Oase einen Espresso Martini.