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Neues Pop-up

Onur Elci eröffnet türkische Taverne 

Mit der Eröffnung von Papara am 11. September erfüllt sich Onur Elci einen langjährigen Wunsch: eine Meyhane in Hamburg. Eine Taverne, die türkische und griechische Ess- und Trinkkultur zelebriert

11. September 2026 von Hannah Bott

Im Café Nous tischt Onur Elci in seinem Pop-up Papara  donnerstags bis samstags moderne türkische Küche auf / ©Two Dolphins Production 
Im Café Nous tischt Onur Elci in seinem Pop-up Papara  donnerstags bis samstags moderne türkische Küche auf / ©Two Dolphins Production 

Papara heißt das neue Pop-up in Harvestehude. Ein Wort, das es sowohl im Türkischen als auch im Griechischen gibt und das übersetzt so etwas bedeutet wie: mit dem Brot in die Soße dippen. Für Onur Elci bedeutet es, die Seele des Essens zu genießen. Und genau dieses Gefühl möchte er mit seinem Pop-up vermitteln. 

Onur Elci will im Papara zeigen, dass türkische Küche mehr als Döner kann / ©Two Dolphins Production
Onur Elci will im Papara zeigen, dass türkische Küche mehr als Döner kann / ©Two Dolphins Production

Schon lange treibt ihn die Sehnsucht nach einer modernen Meyhane, einer alten Tradition aus Istanbul, die ihn an seine Kindheit erinnert. Meyhane ist die türkische Version der griechischen Taverne, ein Ort, an dem Essen und Trinken verbunden werden. Mit dem Papara möchte er die moderne türkische Küche nach Hamburg bringen, eine „schöne, bunte Küche, die schmackhaft ist.“

Man kriegt hier guten Döner, aber die gute moderne türkische Küche fehlt

Onur Elci

Eigentlich ist das Ziel, einen festen Standort zu haben, an dem Elci seine Speisen servieren kann. Bis dahin ist er an drei Tagen der Woche im Café Nous vertreten. Donnerstags, freitags und samstags ab 18 Uhr serviert er hier Meze, Wein und Raki. Meze, das sind viele kleine Teller, die in der Mitte des Tisches stehen und von denen alle gemeinsam essen. Wichtig ist Elci dabei, saisonal zu kochen. Er bietet eine kleine Karte, mit wöchentlich wechselnden Speisen – „solange der Vorrat reicht“.

Besonders an Elcis Konzept ist auch, dass er nicht nach Vor- oder Hauptspeise unterteilt, sondern nach kalt oder warm. Und gemüselastig soll es sein, mit nur ein bis zwei Fleisch- oder Fischgerichten und einer ansonsten vegetarischen Karte. Preislich liegen die meisten Gerichte bei unter 20 Euro. Schließlich will Elci „preiswertes Genießen möglich machen.“ Heute, am 11. September, geht es los.

/ ©Two Dolphins Production
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Darauf einen Raki. Oder zwei. Oder drei… / ©Two Dolphins Production
Darauf einen Raki. Oder zwei. Oder drei… / ©Two Dolphins Production

 

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Ob für die Tacos bei La Casita oder für die Bratkartoffeln bei Erikas Eck, Hannah Bott liebt Hamburgs kulinarische Vielfalt. Bis zuletzt noch selbst als Kellnerin im Einsatz, genießt sie die Gastronomie nun aus einer anderen Perspektive vom Schreibtisch aus.