Warum sich zwischen Köttbullar, Korean Fried Chicken, Bao Buns oder Tacos entscheiden, wenn man alles unter einem Dach haben kann? Das dachte sich zumindest die schwedische Gastro-Kette Pincho Nation, die internationale Tapas zu ausgefallenen Drinks serviert und dabei auf ein verspieltes Zirkus-Ambiente setzt. Nach dem Eintritt in den deutschen Markt 2025 mit Standorten in Kiel, Bremen und Karlsruhe soll der Skandinavien-Hype schon bald nach Hamburg kommen. „Hamburg steht derzeit ganz oben auf unserer Liste der interessantesten deutschen Städte für eine Expansion. Wir sind fest davon überzeugt, dass Hamburg ein ebenso perfektes Match für uns wäre“, sagt Henrik Fischer, Head of Expansion bei Pincho Nation. Ziel sei es, noch vor Ende des Jahres in der Hansestadt zu eröffnen.
Tapas, Candy-Cocktails und Zirkusflair
Gegründet wurde Pincho Nation 2012 in Schweden und zählt mittlerweile mehr als 90 Restaurants in Skandinavien und Deutschland. Das Konzept: internationale Gerichte in Tapasgröße, serviert auf einem Holzbrett in kleinen Pfannen, Töpfchen und Buckets, kombiniert mit einem komplett digitalen App-basierten Bestell- und Bezahlsystem. Kulinarisch trifft dabei vieles aufeinander: Cantonese Style Ribs, Viral Vodka Pasta oder Smokey Cauliflower stehen neben Candy-Cocktails mit Bubblegum Geschmack, diversen Spritzern oder Strawberry-Shots mit Zuckerwatte-Haube. Dabei werde das Angebot kontinuierliche weiter entwickelt, das vor allem eine junge Zielgruppe ansprechen soll. „Unser Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen Menschen gemeinsam genießen, lachen und Neues entdecken – ganz ohne steife Regeln, dafür mit jeder Menge Leichtigkeit“, so Area Managerin Deutschland Vanessa Politz.
Zwei Standorte in Hamburg im Gespräch
Die Gastro-Kette, die nach eigenen Aussagen zu einer der führenden Restaurant-Brands in Skandinavien gehört, baut sein Franchise-Netzwerk in Deutschland weiter aus. In Hamburg laufen bereits konkrete Verhandlungen: „Wir verhandeln derzeit mit zwei Standorten in Hamburg – beides attraktive Lagen, die wir gerne von Franchisepartnern betreiben lassen würden“, verrät Fischer. „Der Fokus unserer Arbeit liegt im Moment darauf, unseren ‚Local Hero‘ zu finden: einen oder mehrere versierte Unternehmer oder Gastronomen, die den Hamburger Markt hervorragend kennen und diesen Weg gemeinsam mit uns gehen möchten.“

