Bis jetzt gab es Hoffnung auf ein gutes Ende: Inhaber und Geschäftsführer Gerhard von Plotho hatte auf eine Lösung gehofft. Doch die gab es nicht. Insolvenzberater der Rösterei Thilo Streck berichtet nun jedoch gegenüber dem Abendblatt, dass keine günstigeren Mieten eingehandelt werden konnten. Deswegen wäre ein weiterer Betrieb nur noch verlustbringend und somit stünde auch eine Übernahme nicht mehr zur Debatte. Steigende Preise für Rohkaffee sowie eine hohe Rückforderung staatlicher Coronahilfen hatten die Rösterei Torrefaktum bereits am 15. April gezwungen, das Insolvenzverfahren einzuleiten.
Das Ende des Torrefaktum
Plotho hat bereits Anfang Juni die drei Cafés in Bahrenfeld, Ottensen und der Innenstadt geschlossen. Der Onlinehandel wurde eingestellt, alle 24 Mitarbeitenden wurden freigestellt. 2022 wurde die Torrefaktum Rösterei zu den besten Deutschlands gekürt und habe laut von Plotho das Tagesgeschäft bis zum Schluss kostendeckend führen können, jedoch habe es nicht für die Rückzahlung der Coronahilfen in Höhe von 197.000 Euro gereicht.