Alexej Mikuszeit ist in Itzehoe geboren und hat seine Ausbildung zum Koch in Hamburg absolviert. Sein beruflicher Weg führte ihn über verschiedene Stationen in der Hamburger Gastronomie, unter anderem zu Bereuther, ins Easthotel und zu Hamburg Harbour Event, bis zu seiner heutigen Tätigkeit beim Herzstück, bei dem er seit 2023 arbeitet. Was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, ist die Freude am Kochen und an seinem Handwerk. Er liebt es, mit schönen Tellern und guten Produkten Menschen eine Freude zu machen und schätzt es, sich dabei in seinem eigenen Rhythmus entfalten zu können. Die Gastronomie ist für ihn vor allem ein Ort, an dem er seine Leidenschaft mit Menschen teilen kann, die ähnlich für ihren Beruf brennen.
Ein sehr guter Sous-Chef ist für mich jemand, bei dem es nicht auffällt, wenn der Küchenchef nicht da ist
Alexej, Mikuszeit
Alexej Mikuszeit, warum bist du in der Gastronomie gelandet?
Weil ich kochen liebe.
Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?
Weil man sich in seinem Rhythmus wohlfühlen kann und sich im Idealfall mit Menschen umgibt, die die eigenen Interessen teilen.
Was liebst du an deinem Job am meisten?
Angerichtete Teller, die ich schön finde und bei denen ich weiß, dass ich damit jemandem eine Freude mache.
Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?
Markus Storck, Sous-Chef in meinem Lehrbetrieb.
Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an?
An einem heftigen Tag doch alles cool zu schaffen und am Ende ein volles Restaurant mit zufriedenen Gästen zu haben.
Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?
Malzbier mit Milch.
Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?
Mit dem Fahrrad nach Hause fahren, eine Schallplatte auflegen, ein Glas Wein trinken und mit meiner Frau, die ebenfalls Köchin ist, reden.
Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?
Darauf, mit Hamburg Harbour Event die Kieler Woche gerockt zu haben.
Wovon träumst du beruflich noch?
Von mehr Fachpersonal.

Was macht einen sehr guten Sous-Chef aus?
Dass es nicht auffällt, wenn der Küchenchef nicht da ist.
Welche Aufgabe im Küchenalltag wird oft unterschätzt?
Die Vorbereitungen, das Mise en Place und der damit verbundene Zeitaufwand.
Was hast du von deiner Küchenchefin oder deinem Küchenchef gelernt?
Fairness, Gleichstellung und Teambewusstsein.
Wo wird deine eigene Handschrift erkennbar?
Einen kleinen Umami-Kniff einzubringen und Standards zu setzen.
Was war eine Situation, in der du besonders viel Verantwortung übernehmen musstest?
Sechs Wochen lang die Krankheitsvertretung des Küchenchefs zu übernehmen.
Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich
Gärtner
Mein schönster Moment im Job war,
meine heutige Frau kennenzulernen und faszinierende Produkte zu verarbeiten
Ein perfekter Abend beginnt für mich mit
nach Hause kommen und die Frau küssen
Das beste Kompliment eines Gastes
gibtes nicht
In der Gastronomie wünsche ich mir mehr
Respekt von der Gesellschaft. Wir sind mehr als Dienstleister
