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Genuss-Creator Award powered by Chefs Culinar: Nominierung

Laura Fechner

Gastgeberin | Criss Studio

21. August 2026 von Joëlle Fischer

Laura Fechner ist Gastgeberin im Criss Studio / ©Criss Studio
Laura Fechner ist Gastgeberin im Criss Studio / ©Criss Studio

Laura Fechner ist in Ostercappeln geboren und hat ihren Weg in die Gastronomie über verschiedene Stationen in Osnabrück und Hamburg gefunden. Nach ihrer Ausbildung zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, die sie extern über die IHK abgeschlossen hat, arbeitete sie unter anderem im IKO Restaurant, der Klinkerbar und im Restaurant Klinker. Seit September 2025 ist sie Teil des Criss Studio in Hamburg. Was sie an der Gastronomie besonders begeistert, sind die Kreativität, die Vielfalt und die Möglichkeit, Menschen besondere Erlebnisse zu schenken. Gastgeben bedeutet für Laura vor allem Herzlichkeit, Begegnungen auf Augenhöhe und das gute Gefühl, Gästen eine kleine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen.

Mein Traum ist es, immer genau dort im Leben zu stehen, wo ich sein möchte.

Laura Fechner

Laura Fechner, warum bist du in der Gastronomie gelandet?

Was als Aushilfsjob während der Schulzeit begann, wurde später zum Aushilfsjob während meines Studiums. Irgendwann war mein Studium eher der Nebenjob und die Gastronomie mein Hauptjob.

Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?

Ich liebe Kreativität und hasse Stillstand. Mich begeistert immer wieder, wie aus einer Idee etwas Greifbares entsteht. Gleichzeitig fordert die Gastronomie jeden Tag dazu heraus, Dinge neu zu denken, Bestehendes weiterzuentwickeln, Perspektiven zu wechseln und auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen.

Was liebst du an deinem Job am meisten?

Die Vielfalt, sowohl bei Produkten und Konzepten als auch bei den Menschen, Herausforderungen, Kulturen und den unterschiedlichen Bereichen innerhalb eines Restaurants.

Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?

Jede Person, mit der ich bisher gearbeitet habe, hat mich auf ihre Weise inspiriert. Ich bin dankbar für jede Erfahrung, egal ob Kritik, Lob, Vorschläge oder Vertrauen. Ich finde, man kann von jedem Menschen etwas lernen, selbst wenn es nur die Erkenntnis ist, dass man etwas anders machen würde.

Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an? 

Der Spaß an der Arbeit und das Zusammensitzen mit meinen Kolleginnen und Kollegen nach Feierabend, um den Abend gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?

Da gibt es viele. Die Eierpfannkuchen meiner Oma, Pfefferminztee mit Käsebrot, Roti Canai aus der Zeit, als ich drei Jahre in Malaysia gelebt habe, und ganz klassische Salzkartoffeln.

Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?

Ich brauche meist etwas länger, um abzuschalten. Zunächst hilft es mir, mit meinen Kolleginnen und Kollegen noch einmal über den Service zu sprechen. Am nächsten Tag tanke ich beim Cycling, Reformer Pilates, Lesen oder bei Zeit mit Freundinnen und Freunden neue Energie.

Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?

Darauf, mir selbst treu geblieben zu sein und auf all die wertvollen Freundschaften und Verbindungen, die in dieser Zeit entstanden sind.

Wovon träumst du beruflich noch?

Mein Traum ist es, immer genau dort im Leben zu stehen, wo ich sein möchte.

Was bedeutet Gastgeben für dich persönlich? 

Gastgeben bedeutet für mich Begegnungen auf Augenhöhe, Vielfalt, Herzlichkeit und Spaß.

Wie schaffst du eine Atmosphäre, in der sich Gäste wohl fühlen?  

Indem ich präsent bin, aufmerksam zuhöre, die Bedürfnisse der Gäste erkenne, respektvoll mit ihnen umgehe und gleichzeitig ihre Grenzen wahre.

Wie gehst du mit schwierigen Situationen im Service um?  

Ich versuche immer, lösungsorientiert zu handeln, kurz durchzuatmen und die Situation, wenn nötig, gemeinsam mit dem Team zu besprechen.

Welchen Moment mit Gästen wirst du nie vergessen?  

Wenn Menschen zum ersten Mal zu uns kommen, anschließend immer wieder zurückkehren und Freunde oder Familie mitbringen, weil sie vom Gesamtkonzept begeistert sind.

 Was sollen Gäste fühlen, wenn sie nach Hause gehen? 

Ich wünsche mir, dass sie für ein paar Stunden den Alltag hinter sich lassen konnten und den Abend als leicht und unbeschwert erlebt haben.

Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich 

sehr traurig. Beruflich würde ich vermutlich ein anderes Handwerk ausüben  

Mein schönster Moment im Job war

 es hauptberuflich machen zu dürfen

Ein perfekter Abend beginnt für mich mit

mit tollem Personalessen und Ruhe

Das beste Kompliment eines Gastes war

 „Danke für den schönen Abend, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch“  

In der Gastronomie wünsche ich mir mehr

Identität, Bewusstsein, Gleichberechtigung und Empathie    

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Ob italienische Küche, dampfende Ramen oder ein guter Kaffee: Joëlle Fischer fühlt sich überall dort zuhause, wo gutes Essen Menschen verbindet. Aufgewachsen mit der italienischen Kochtradition, kocht und backt sie heute mit großer Leidenschaft selbst und lässt sich gern von neuen kulinarischen Einflüssen inspirieren. Ihre Eindrücke fließen direkt in ihre Texte für den Genuss-Guide.

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