1 Minuten Lesedauer / Köpfe & Karriere

Jim Block

Von der Spüle an die Spitze: Jan-Philip Kotucha neuer Geschäftsführer

Vom Ferienjob an der Spüle bis an die Unternehmensspitze: Jan-Philip Kotucha ist neuer Geschäftsführer von Jim Block. Der 38-Jährige kennt die Hamburger Burgermarke seit mehr als 20 Jahren und soll nun vor allem das weitere Wachstum vorantreiben

24. September 2026 von Ilona Lütje

Jim Block setzt auf Eigengewächs: Jan-Philip Kotucha übernimmt die Führung / ©Jim Block
Jim Block setzt auf Eigengewächs: Jan-Philip Kotucha übernimmt die Führung / ©Jim Block

Jan-Philip Kotucha kennt Jim Block nicht aus Präsentationen oder Strategierunden. Er kennt die Restaurants aus der Küche, vom Grill und von der Kasse. Seit dem 1. August 2026 steht der 38-Jährige nun an der Spitze des Unternehmens und hat die Geschäftsführung der Hamburger Burgermarke übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Sven Freystatzky an, der das Unternehmen nach fünf Jahren verlassen hatte.

Seine Laufbahn bei Jim Block begann bereits 2005. Damals jobbte Kotucha während der Ferien im Barmbeker Restaurant und startete an der Spüle. Später arbeitete er am Grill und an der Kasse. Nach seiner Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie übernahm er zunehmend Verantwortung. Er wurde Schichtführer, leitete verschiedene Restaurants und war schließlich als Bereichsleiter für sieben Standorte zuständig. Im März 2026 folgte die Ernennung zum Director Operations.

Ich kenne das Restaurantgeschäft aus unterschiedlichen Perspektiven und weiß, wie viel Erfahrung, Leidenschaft und Teamarbeit hinter unserer Marke stecken

Jan-Philip Kotucha

Dabei beschäftigte sich Kotucha längst nicht mehr nur mit dem Tagesgeschäft. In den vergangenen Jahren arbeitete er auch an neuen Produkten und effizienteren Abläufen in den Restaurants. Beim neuen Jim-Block-Standort in Rostock entwickelte er gemeinsam mit dem Team die sogenannte „Küche der Zukunft“. Das Konzept soll mit kürzeren Wegen, besser abgestimmten Arbeitsabläufen und einer effizienteren Nutzung der Fläche den Restaurantbetrieb vereinfachen.

„Jim Block begleitet mich seit mehr als 20 Jahren. Ich kenne das Restaurantgeschäft aus unterschiedlichen Perspektiven und weiß, wie viel Erfahrung, Leidenschaft und Teamarbeit hinter unserer Marke stecken“, sagt Kotucha. Gemeinsam mit dem Team wolle er Jim Block weiterentwickeln, neue Impulse setzen und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Genau das dürfte zu seinen wichtigsten Aufgaben gehören: Jim Block plant zusätzliche Restaurants in Deutschland. Aktuell sucht das Unternehmen vor allem im Norden nach geeigneten Standorten.

Die Geschichte der Marke reicht bis 1973 zurück. Damals gründete Block-House-Gründer Eugen Block das Selbstbedienungskonzept in Hamburg. Heute betreibt Jim Block zwölf Restaurants in Hamburg, Hannover, Rostock und Berlin. Auf der Karte stehen vor allem frisch zubereitete Burger und Salate. Die Burger werden direkt nach Bestellung gegrillt, das Fleisch stammt aus der eigenen Block House Fleischerei.

Portrait von Ilona Luetje

Ilona Lütje liebt Hamburgs Gastro und gutes Essen, gern asiatisch und möglichst oft portugiesisch. Wenn sie nicht gerade isst und genießt, trifft man sie auf Festivals in ganz Europa und tanzend vor Konzertbühnen, denn ihr Herz schlägt für Musik mindestens genauso schnell wie für die Gastro.

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