Gerrit Hielscher ist vor 37 Jahren in Hamburg geboren und begann seinen beruflichen Werdegang zunächst mit einem Studium der Geschichte und Politik. Schnell merkte er jedoch, wo seine Leidenschaft liegt, und absolvierte eine Ausbildung an der Wine Academy. Heute arbeitet er seit 2022 als Sommelier beim Vineyard.
Durch meine Familie bin ich zum Wein gekommen
Gerrit Hielscher
Gerrit Hielscher, warum bist du in der Gastronomie gelandet?
Passion für Wein, Genuss, Lebensmittel und ausgelassene Stimmung.
Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?
Hier kann ich neue Weine und Weingüter entdecken und meine Gäste damit auf eine Reise mitnehmen.
Was liebst du an deinem Job am meisten?
Wenn ein Wein, oder die Kombination von Wein und Speisen, den Gästen Begeisterung ins Gesicht zaubert.
Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?
Felix Bodmann, Alexander Bolognino.
Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an?
Die fürstlich bezahlten Überstunden.
Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?
Nudeln mit Maggi und Käse.
Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?
Am liebsten eine Runde um den Block drehen.
Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?
Darauf, dass ich meine Familie überzeugen konnte, dass Gastronomie der richtige Weg für mich ist.
Wovon träumst du beruflich noch?
Ein Unternehmen zu gründen oder eines zu übernehmen.

Wie bist du zum Wein gekommen?
Durch meinen Vater und meinen Patenonkel.
Was macht eine herausragende Weinbegleitung aus?
Wenn der Wein und das Gericht zusammen eine neue Geschmacksebene erreichen.
Welcher Wein oder welche Region hat dich zuletzt besonders begeistert?
Dominio del Aguila: Vinas Viejas Albillo Mayor Reserva Blanco. Regionen: Ligurien und Loire.
Wie erklärst du Wein so, dass Gäste sich nicht belehrt fühlen?
Mit Begeisterung und eigenen Worten ohne Chichi. Gerne auch mal nerdig, allerdings nur, wenn das gewünscht ist.
Was macht eine gute Weinkarte aus?
Eine Balance aus Komfortzone, Grenzgängern, Überraschungen und einer erkennbaren Passion.
Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich
Hütchenspieler
Mein schönster Moment im Job war,
als meine Chefin ein italienisches Weingut aufgenommen hat, welches ich vorgeschlagen habe
Ein perfekter Abend beginnt für mich mit
Helbing auf Eis
Das beste Kompliment eines Gastes war:
„Ich habe noch nie so viel über Wein mitgenommen wie heute“
In der Gastronomie wünsche ich mir mehr
Leidenschaft, Wertschätzung und Interesse für die Produkte und die Menschen, die dahinterstehen