Wenn Cornelia Poletto sich zwischen Schokolade oder Parmesan entscheiden müsste, würde die Hamburger Spitzenköchin laut eigener Aussage immer Parmesan wählen. Für sie gehört Parmesan zu jederzeit und in jeden Kühlschrank. Eine Wunderwaffe, die Gerichte abrunden und aufpeppen kann und auch als Grundlage überzeugt. Auch salziges Gebäck lässt sich ganz wunderbar aus ihm zaubern, wie diese Parmesan-Biscotti zeigen. Ob für den eigenen Genuss am Abend oder als Begleitung zum Aperitivo – diese Biscotti haben Suchtgefahr.
Zutaten für 25 Stück
90 g Parmesan
100 g Butter
135 g Dinkelmehl type 630
2 Zweige Rosmarin
2 g feines Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
½ TL Piment d’Espelette
1 Eigelb (M)
25 g Sahne
1 Ei (M) zum Bestreichen
Zubereitung
Den Parmesan fein reiben. Die Butter würfeln und mit dem Mehl in die Schüssel geben. Mit den Fingerspitzen krümelig reiben. Rosmarinzweige waschen und trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und fein hacken.
Parmesan und Rosmarin mit Salz, etwas Pfeffer und Piment d’Espelette zur Butter-Mehl-Mischung geben. Mit Eigelb und Sahne zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig in Fischhaltefolie einschlagen und etwa eine Stunde kaltstellen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig rechteckig etwas 12 cm x 13 cm groß und etwas 1 cm dick ausrollen. Dann mit einem Messer oder einem gewellten Teigrädchen in Streifen von etwa 1 cm x 6 cm schneiden. Die Streifen auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Mit verquirltem Ei bestreichen.
Die Biscotti im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten goldgelb backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und bis zum Verzehr in einer Keksdose aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.

„Moingiorno“ heißt Cornelia Polettos neues Kochbuch. Eine Kombination aus dem typisch norddeutschen „Moin“ und der italienischen Begrüßung „Bongiorno“. Der Titel spiegelt den Inhalt des Buches wider: Nach dem 2024 erschienenen Kochbuch „Polettos Pasta Passione“ vereint Poletto in ihrem zehnten Werk nun die italienische und die norddeutsche Küche. Auf den ersten Blick haben die beiden Küchen kaum etwas gemeinsam. Doch Poletto sucht nicht nach Gemeinsamkeiten, sondern schafft aus beiden Küchen neue Gerichte. Auf 240 Seiten vereint sie ihre beiden Leidenschaften und bietet nebenbei einen tieferen Einblick in ihr Leben und ihren Werdegang.
