Jede gute Lösung beginnt mit einem einfachen Problem. Als der Amerikaner Chuck Templeton telefonisch im Restaurant einen Tisch für ein Abendessen mit seiner Frau reservieren möchte, merkt er, wie aufwendig und ineffizient dieser Prozess ist. Daraufhin gründet er 1998 OpenTable und bringt im Folgejahr eine eigene Website an den Start. Zunächst noch mit einer kleinen Auswahl an Restaurants in San Francisco. Templetons Idee schlägt ein und OpenTable wächst. Inzwischen werden über das Unternehmen monatlich Millionen von Gästen in über 65.000 Restaurants weltweit platziert.
Mehr als ein Reservierungstool
Sowohl für Gäste als auch für die Betriebe bietet OpenTable Vorteile, die über das bloße Buchen von Tischen hinausgehen. „Bei OpenTable geht es um weit mehr als nur um eine Reservierung. Unsere Mission ist es, Restaurants zu unterstützen und Gästen dabei zu helfen, ihr nächstes Lieblingslokal zu entdecken. Wir nutzen Technologie, um Barrieren abzubauen, damit Restaurants effizienter arbeiten und ihren Umsatz maximieren können. So stellen wir sicher, dass der Fokus auf dem bleibt, was wirklich zählt: ein unvergessliches Erlebnis am Tisch“, erklärt Thomas Bergmann, Director of Restaurant Sales & Services bei OpenTable Deutschland. Neben der digitalen Plattform für Gäste bietet OpenTable als duales Ökosystem eine Reservierungs- und Management-Software für Restaurants an. So können Gastronomen effizienter planen, ihren Betrieb optimal auslasten und dennoch individuell auf Gäste eingehen. Durch automatische Erinnerungen oder Anzahlungsfunktionen können zudem No-Shows (nicht auftauchende Gäste) reduziert werden. Gäste können online reservieren, sich auf Wartelisten setzen lassen, Echtzeit-Verfügbarkeiten prüfen, um Plätze in begehrten Restaurants zu erhalten, aber auch die Restaurants bewerten, kuratierte Guides zurate ziehen und Plätze für exklusive Restaurant-Experiences (zum Beispiel Menüs zu Feiertagen) buchen.

In einer gastronomisch vielfältigen Stadt wie Hamburg ist OpenTable besonders aktiv. „Die Hansestadt ist nicht nur eines der wichtigsten kulinarischen Zentren des Landes, sondern auch ein Markt mit einer hohen Dichte an Partnerrestaurants“, so Bergmann. „OpenTable ist fest in der Hamburger Gastronomieszene verwurzelt. Die Stadt ist ein kulinarischer Hotspot mit einer unglaublichen Vielfalt an Küchenstilen. Durch die Partnerschaft mit dem Genuss-Michel wollen wir die Sichtbarkeit lokaler Gastro-Perlen für Anwohner und Besucherinnen gleichermaßen erhöhen.“