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Schließung

Aus für Katers Köök: Das Katzencafé in Eimsbüttel schließt

Das Katers Köök war das erste Katzencafé in Hamburg. Als Franchise-Unternehmen wurde es 2017 eröffnet und bestand ab 2022 eigenständig fort. In den vergangenen neun Jahren bot es elf Katzen ein Zuhause

20. April 2026 von Christina Herdin

Katers Köök war das erste Katzencafé in Hamburg Eimsbüttel / ©Genuss-Guide
Katers Köök war das erste Katzencafé in Hamburg Eimsbüttel / ©Genuss-Guide

Der letzte Tag des Katers Köök wird der 22. Juni 2026 sein. Das und die Gründe für die Schließung teilte das Team des veganen Katzencafés Katers Köök am Montag, den 20. April auf ihrem eigenen Instagram-Kanal mit. Die Gründe für das Aus sind vielfältig: Neben den allgemeinen Herausforderungen, mit denen selbstständige Gastronomen zu kämpfen haben, benennt das Team rund um Rilana Rentsch, Sören Horn und Sandra Karolat auch Stress, Inflation und Mangel an Personal. Auch die belastende Zusatzverantwortung, die mit der Pflege der sechs in der Gastronomie lebenden Kätzchen einhergehe, sind Gründe. Als einen weiteren Grund gaben sie die Erkrankung der zur Geschäftsführung gehörenden Sandra und ihr daraus resultierendes Verlassen dieser an.

Das Café war nicht nur eine Anlaufstelle für kuschelbedürftige Besuchende, sondern gleichzeitig auch ein veganes Deli und klärte über Tierschutzthemen auf.  Aus besonderer emotionaler Verbundenheit zu dem Projekt Katers Köök hat sich das Team entschlossen, niemanden zu suchen, der das Konzept übernimmt, sondern zum 22. Juni die Türen für immer zu schließen und das Katers Köök so in Erinnerung zu halten, wie sie es geführt haben.

Für die sechs flauschigen Schützlinge werden neue Zuhause in liebevollen Händen gesucht. Weitere Informationen zur Vermittlung sollen in den nächsten Tagen folgen.

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Christina Herdin begeistert sich für alles Kulinarische, ob bodenständig oder ganz ausgefallen. Die Wahlhamburgerin liebt es, neue und beständige Gastronomien sowie kreative kulinarische Konzepte der Hansestadt zu entdecken.