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Neueröffnung

Neue Focacceria im Herzen Hamburgs

Seit Anfang Juni zählt die Hamburger Innenstadt nun auch eine Focacceria zu ihrer gastronomischen Landschaft. Gründer Tom Hagen setzt bei Fox Focaccia auf italienisches Handwerk, kreative Beläge und hat bereits Pläne für einen zweiten Standort

10. Juni 2026 von Alina Fedorova

Eine neue Focacceria in Hamburgs Innenstadt: Fox Fociacca widmet sich dem italienischen Hefeteiggebäck / ©ornella falcone/Unsplash
Eine neue Focacceria in Hamburgs Innenstadt: Fox Fociacca widmet sich dem italienischen Hefeteiggebäck / ©ornella falcone/Unsplash

An guten Pizzerien mangelt es in Hamburg wirklich nicht. Doch wer Lust auf traditionelle Focaccia hat, musste bislang länger suchen. Mit Fox Focaccia hat Anfang Juni in den Colonnaden eine Focacceria eröffnet, die sich voll und ganz dem luftigen Hefeteigfladen widmet – ob herzhaft belegt oder süß interpretiert. „Wir bieten einen modernen Mix aus traditionellen Rezepten und kreativen Belägen“, sagt Geschäftsführer und Gründer der Systemgastronomie Tom Hagen. Neben belegter Focaccia vom Blech und Focaccia-Paninis gehören auch sogenannte Taglieri zum Konzept – italienische Snackplatten mit Wurst oder Käse, serviert zu klassischem Focaccia-Brot. „Die Idee ist, die italienische Lebenskultur nach Deutschland zu bringen. Mit einer Tagliere und einem Glas Wein einen schönen Nachmittag verbringen – genau das möchten wir vermitteln.“

Focaccia in Hamburgs Innenstadt: klassische und kreative Varianten

Der ehemalige Geschäftsführer einer Hamburger Reederei spielt bereits seit rund 15 Jahren mit dem Gedanken, eine Focacceria zu eröffnen. Auch ein Jahr in Verona, wo das fluffige Gebäck zum Alltag gehört,  befeuerte seine Idee. „Sowas gibt es kaum in Deutschland. Das Produkt ist hier einfach unterbewertet“, sagt Hagen. Mit Fox Focaccia möchte er diese Lücke nun schließen. Zwar ist er Gastro-Quereinsteiger, doch Hagen ist gut vernetzt in Hamburgs Gastro-Szene. Unterstützung für sein Projekt holte er sich von Bekannten aus der Systemgastronomie, einem Architekten, der bereits Projekte für die Block-Gruppe umgesetzt hat, und engagierte erfahrene Bäcker aus Italien.

Zur Wahl stehen mehrere Focaccia-Varianten: stückweise vom Blech, als Panini-Sandwich sowie die Taglieri für längere Aufenthalte. Neben einer Variante mit Fleischbällchen, als „Focaccia Cotto“ mit Kochschinken und Steinpilzen oder einer klassischen Margherita gibt es auch Kreationen wie Carbonara-Focaccia oder die „Bergamo“ mit Mortadella und salziger Pistaziencreme. Auch süße Kreationen mit Pistaziencreme, Nutella oder Apfel und Zimt ergänzen das Angebot. Die hauseigene Signature-Focaccia „Fox“ kombiniert Stracciatella-Käse, also das Innere einer Burrata, mit Anchovis. Worauf es bei einer guten Focaccia ankommt, beschreibt der Gründer dabei ganz einfach: „Eine gute Focaccia muss außen crunchy und innen fluffig sein.“

Zweiter Standort bereits in Planung

Der Name Fox Focaccia solle einen Wiedererkennungswert schaffen: „Ich wollte etwas Catchiges. Immer mit dem Hintergedanken, dass daraus eine Kette werden soll“, erklärt Hagen. Tatsächlich ist bereits eine zweite Filiale in Planung: Ende des Jahres soll ein weiterer Standort in der Gertigstraße in Winterhude eröffnen. Langfristig kann sich der Unternehmer noch mehr Läden vorstellen – auch deutschlandweit. „Erstmal wollen wir testen, wie es mit den beiden Standorten läuft. Wenn es gut ankommt, habe ich große Pläne und auch die finanziellen Mittel dafür.“

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Ob Phở Bo oder Ramen: Asiatische Nudelsuppen könnte Alina Fedorova zu jeder Jahres- und Tageszeit schlürfen. Lange Zeit in der Gastro tätig, hat sie Tablett gegen Tastatur getauscht und schreibt jetzt über Hamburgs Gastro-Szene. Oft steht sie selbst hinterm Herd und kocht Rezepte aus aller Welt.