Christian Kramer wurde vor 37 Jahren in Bielefeld geboren und ist ausgebildeter Konditor. Nach seiner Ausbildung im Gutzeitcafé in Bielefeld ging er nach Frankfurt, um in der Villa Kennedy zu arbeiten. Danach führte ihn seine berufliche Reise weiter in die Schweiz: Er arbeitete im Walliserhof Grand Hotel & Spa in Saas-Fee und im Hotel Storchen in Zürich. Im September 2025 kam er in das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.
Komplexität auf der einen Seite oder Perfektion in der Einfachheit machen ein außergewöhnliches Dessert aus
Christian Kramer
Christian Kramer, warum bist du in der Gastronomie gelandet?
Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Was liebst du an deinem Job am meisten?
Die Kreativität.
Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?
Wie bei wahrscheinlich vielen, war das für mich mein erster Chef – Hartum Sohn –, welcher mich sehr geprägt hat.
Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an?
Ehrgeiz.
Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?
Alles, was aus dem Garten meiner Großeltern kam.
Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?
Musik hören, entweder Elektro oder Schlager.
Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?
Meine Tochter.
Wovon träumst du beruflich noch?
Irgendwann vielleicht auch mal ein eigenes Restaurant oder Café zu haben.

Wie würdest du deine eigene persönliche Handschrift beschreiben?
Kreativ und innovativ.
Was macht für dich ein außergewöhnliches Dessert aus?
Komplexität auf der einen Seite oder Perfektion in der Einfachheit.
Welche Rolle spielen Trends wie weniger Zucker, pflanzliche Alternativen oder alkoholfreie Pairings für dich?
Trends spielen maximal eine Nebenrolle.
Welche Kollegin, welcher Kollege oder welche Schule der Patisserie hat dich besonders beeinflusst?
Am meisten beeinflussen hat mich mein eigener Ausbildungsbetrieb.
Was möchtest du Gästen mit einem Dessert am Ende eines Menüs mitgeben?
Ein kleines Lächeln auf den Lippen.
Welche süße Kindheitserinnerung würdest du gern einmal auf einem Teller erzählen?
Den Bratapfelkuchen von meiner Oma.
Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich
in einem Job gelandet, der mich ziemlich langweilen würde
Meinen schönsten Moment im Job
kann ich gar nicht benennen, es gibt sehr viele Erwähnenswerte
Ein perfekter Abend beginnt für mich mit
mit einer herzlichen, ernstgemeinten Begrüßung
Das beste Kompliment eines Gastes war:
„Das ist das beste Stracciatella-Eis, das ich in meinem Leben gegessen habe!“
In der Gastronomie wünsche ich mir mehr
Wertschätzung