2 Minuten Lesedauer / Creator Award

Genuss-Creator Award powered by Chefs Culinar: Nominierung

Jonas Pietrusska Hauke

Sommelier | Kiosque

21. August 2026 von Ida Bohlen

Jonas Hauke ist Sommelier im Kiosque /©Justus Keller
Jonas Hauke ist Sommelier im Kiosque /©Justus Keller

Jonas Pietrusska Hauke ist gebürtiger Hamburger und ausgebildeter Restaurantfachmann und Sommelier. Der 34-Jährige hat die Ausbildungen im ehemaligen Restaurant Tschebull im Levantehaus absolviert. Danach warteten Stationen in ganz Hamburg auf ihn: im Witwenball, Anna Sgroi, Izakaya und in der Xo Seafoodbar. Seit Oktober 2023 ist er glücklich in der Wein- und Pastabar Kiosque.

Man darf auch locker und mit Spaß an die Sache rangehen

Jonas Pietrusska Hauke

Jonas Hauke, warum bist du in der Gastronomie gelandet?

Ich hatte keine Zulassung zum Abitur. 

Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?

Sie bietet viel Raum für Individualismus, Kreativität und den Umgang mit Produkten, die einen auch selber sehr glücklich machen. Ein Netzwerk von Kolleg:innen auf der ganzen Welt.

Was liebst du an deinem Job am meisten?

Gastgeber sein. 

Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?

Meine Lehrmeisterin Yvonne Tschebull.

Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an? 

Feierabend. 

Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?

Freibad Pommes und Solero Eis.

Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?

Mit meiner Frau eine gute Platte hören und ein Glas Wein trinken.

Wovon träumst du beruflich noch?

Ich bin glücklich, wie es ist, aber ein kleines eigenes Lokal irgendwann ist natürlich erstrebenswert. 

Wie bist du zum Wein gekommen?

Durch den glücklichen Zufall, dass es damals als Wahlpflichtfach in der Lehre angeboten wurde.

Was macht eine herausragende Weinbegleitung aus?

Harmonie.

Welcher Wein oder welche Region hat dich zuletzt besonders begeistert?

Das Douro-Tal und das Bairrada in Portugal

Wie erklärst du Wein so, dass Gäste sich nicht belehrt fühlen?

Kommunikation auf Augenhöhe ist wichtig, nicht belehren und die Weinsprache anpassen. Man darf auch locker und mit Spaß an die Sache rangehen. Die Weinsprache war lange sehr eingestaubt und steif.

Was macht eine gute Weinkarte aus?

Diversität. Ein guter Mix aus großen Klassikern und jungen, spannenden Newcomern. Ich persönlich mag große Weinkarten sehr gerne.

Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich

irgendwo anders. Egal, so ist es alles perfekt

Meine schönsten Momente im Job 

sind nicht auflistbar,  waren unzählige

Ein perfekter Abend beginnt für mich mit

einer Flasche Champagner oder Schaumwein

In der Gastronomie wünsche ich mir mehr

gute Weinkarten

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Große Freiheit, Altstadt oder Schanze, überall gibt es spannende Menschen und leckere kulinarische Entdeckungen. Genau hier liegt die Leidenschaft von Ida Bohlen. Zur Stärkung nach Feierabend gibt es für sie Tteokbokki und für den Mut vor der Performance in der Thai Oase einen Espresso Martini.

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