Der gebürtige Rostocker ist 48 Jahre alt und hat seine Ausbildung zum Hotelfachmann an der Hotelfachschule Rostock und im Hotel Neptun in Warnemünde gemacht. Danach ging es für ihn das erste Mal ins Hotel Vier Jahreszeiten: Von 1997 bis 2005 arbeitete er im Restaurant Haerlin, bevor es ihn nach London ins The Howard Hotel zog. Nach zwei Jahren kehrte er ins Hotel Vier Jahreszeiten zurück. Für Stationen im The Ritz Carlton Hotel in Berlin und in der Bullerei verließ er das Hotel Vier Jahreszeiten zwar noch einmal, aber das Vier Jahreszeiten schlug in seinem Herzen – seit 2016 ist er Gastgeber im Nikkei Nine.
Ich bin einfach so happy hier!
Matthias Förster
Matthias Förster, warum bist du in der Gastronomie gelandet?
Ich bin in Kindheitstagen immer mal wieder in guten Hotels zu Besuch gewesen und das hat mich fasziniert.
Warum ist die Gastronomie für dich die passende Branche?
Es ist vielfältig und aufregend: Viele Menschen, Spaß im Vordergrund, Kreativität.
Was liebst du an deinem Job am meisten?
Mit einem tollen Team unseren Gästen einen außergewöhnlichen Moment geben.
Gab es jemanden, der dich besonders gefördert oder inspiriert hat – ein Vorbild oder Mentor?
Ingo Peters und unser ehemaliger Sommelier Hagen Hoppenstedt
Was treibt dich an einem langen Arbeitstag an?
Die Lust, Menschen glücklich zu machen und eine gute Zeit mit meinem Team zu haben.
Gibt es ein Gericht, ein Getränk oder einen Geschmack, der dich an deine Kindheit erinnert?
Frische Gemüsegerichte aus dem Garten meiner Oma und meiner Mutter.
Was machst du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten?
Generell kann ich schon auf dem Weg nach Hause, der bei mir mindestens 25 Minuten dauert, gut abschalten. Ansonsten meine Frau und unsere Hunde.
Worauf bist du besonders stolz, auch wenn es nicht im Lebenslauf steht?
20 Jahre Hotel Vier Jahreszeiten.
Wovon träumst du beruflich noch?
Ich hatte immer nochmal die Idee im Ausland zu arbeiten – aktuell wäre das aber nur für einen kurzen Ausflug etwas. Ich bin einfach so happy hier!

Was bedeutet Gastgeben für dich persönlich?
Leidenschaftlich Menschen zu bewegen.
Wie schaffst du eine Atmosphäre, in der sich Gäste wohlfühlen?
Unkompliziertheit, Aufmerksamkeit, Spaß, Super Food, Unvorhergesehendes schaffen, den besonderen Moment.
Wie gehst du mit schwierigen Situationen im Service um?
Mittlerweile entspannt, aber mit viel Respekt. Mein Slogan dazu: „Einfache Gäste kann jeder, aber die Schwierigen sind unsere wirkliche Herausforderung.“
Welchen Moment mit Gästen wirst du nie vergessen?
Die schon zerstritten oder mit nicht so guter Laune ins Restaurant kamen und unerwartet happy das Restaurant wieder verlassen haben. Oder diejenigen, die nicht damit gerechnet haben, was ihnen an dem Abend passiert – Unerwartetes schaffen.
Was sollen Gäste fühlen, wenn sie nach Hause gehen?
Nicht nur gesättigt und zufrieden, sondern mit dem Gedanken zu gehen: „Wann gehen wir wieder hin.“
Ohne Gastronomie wäre ich wahrscheinlich
bestimmt was anderes
Meine schönsten Momente im Job waren
sehr viele, aber grundsätzlich fand ich immer die Abwechslung sehr toll und spannend. Heute bin ich da etwas gediegener
Ein perfekter Abend beginnt für mich mit
einer guten Einstimmung und Vorbereitung in den Service. Wird häufig unterschätzt
Das beste Kompliment eines Gastes war:
„Nur wegen ihrem Team haben wir geheiratet“
In der Gastronomie wünsche ich mir mehr
Frauen: die haben ein sehr sensibles und wichtiges Talent auf ein Team und ihre Gäste
