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Genuss-Michel-Partner

Gastgebertum als Gemeinsamkeit

Seit über einem Jahr gehören das Westfield Hamburg-Überseequartier sowie das dort ansässige Modehaus Breuninger fest zur Hansestadt. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Henning Riecken über Stammkunden, lokale Partnerschaften und die Relevanz des Genuss-Michel

21. Mai 2026

Das Modehaus Breuninger befindet sich seit vergangenem Jahr im Westfield Hamburg-Überseequartier / ©David Matthiessen
Das Modehaus Breuninger befindet sich seit vergangenem Jahr im Westfield Hamburg-Überseequartier / ©David Matthiessen

Herr Riecken, ein Jahr Westfield, ein Jahr Breuninger. Welche Bilanz ziehen Sie?

Henning Riecken: Das erste Jahr in Hamburg war für uns ein ganz besonderer Schritt. Mit unserem Haus in der HafenCity sind wir erstmals auch stationär im Norden vertreten – und haben von Beginn an eine sehr positive Resonanz erlebt. Für uns ging es vor allem darum, in Hamburg anzukommen, unser Konzept erlebbar zu machen und Teil der Stadt zu werden. Wenn man sieht, wie schnell sich eine Stammkundschaft entwickelt hat und wie selbstverständlich viele Menschen unser Haus in ihren Alltag integrieren, ist das ein sehr schönes erstes Zwischenfazit.

Breuninger ist noch recht neu in der Stadt. Welche Rolle spielen lokale Partnerschaften wie die mit dem Genuss-Michel für Sie?

Lokale Partnerschaften sind für uns ein zentraler Bestandteil, um uns wirklich in einer Stadt zu verwurzeln. Wir verstehen uns nicht als externen Akteur, sondern als Teil der Hamburger Stadtgesellschaft. Formate wie der Genuss-Michel bringen genau das zusammen: Menschen, Marken und Orte, die Hamburg prägen. Für uns sind solche Kooperationen eine Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen, sichtbar zu werden und gleichzeitig die Vielfalt der Stadt aktiv mitzugestalten.

Breuninger war Sponsor der After-Show-Party des Genuss-Michels. Was verbindet Sie mit der Hamburger Gastronomie?

Gastronomie spielt für uns eine wichtige Rolle, weil sie – ähnlich wie der Handel – stark von Atmosphäre, Begegnung und Erlebnis lebt. Genau das verbindet uns. Gerade die Hamburger Gastronomie und Hotellerie nehme ich aktuell als sehr innovativ wahr: Es entstehen neue Konzepte, ganze Quartiere entwickeln sich weiter und viele Häuser erfinden sich neu. Dieser Blick nach vorne passt sehr gut zu einer Stadt wie Hamburg, die in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. In unseren Häusern verstehen wir uns ebenfalls als Gastgeber – und dieses Verständnis zeigen wir auch mit eigenen Konzepten wie der Eduard’s Bar oder der Confiserie. Partnerschaften wie beim Genuss-Michel sind für uns deshalb sehr naheliegend, weil sie diese gemeinsame Haltung sichtbar machen und die Vielfalt der Hamburger Szene unterstreichen.

Wie haben Sie den Genuss-Michel und die After-Show-Party erlebt?

Der Genuss-Michel und die After-Show-Party hatten fast etwas von einem Klassentreffen – ein sehr persönlicher Austausch in besonderer Atmosphäre. Man kannte sich, wurde miteinander bekannt gemacht und kam schnell ins Gespräch. Genau diese Offenheit und das Miteinander machen die Hamburger Gastronomie- und Hotelszene für mich besonders.

Erst shoppen, dann schlemmen: Was sind Ihre persönlichen gastronomischen Highlights im Westfield?

Die HafenCity hat sich in kurzer Zeit zu einem spannenden gastronomischen Umfeld entwickelt. Für einen Lunchtermin gehe ich gerne ins Andronaco HafenContor oder ins neu eröffnete Elemente Restaurant. Am Abend zieht es mich eher ins Claas oder ins Chefs Warehouse – Orte mit einer besonderen Atmosphäre und ganz unterschiedlichen Konzepten. Gleichzeitig entdecken wir selbst immer wieder neue Angebote im Quartier. Genau diese Mischung macht den Standort für uns so interessant.

Interview: Alice von der Laden

Geschäftsführer Henning Riecken freut sich über Partnerschaften mit lokalen Unternehmen / ©Breuninger
Geschäftsführer Henning Riecken freut sich über Partnerschaften mit lokalen Unternehmen / ©Breuninger