Französische Küche bedeutet für viele Butter, schwere Soßen und klassische Haute Cuisine. Im Legler’s wird diesem Klischee jedoch heftig widersprochen. Küchenchef Max Legler verbindet französische Kochkunst mit modernen Einflüssen und mit dem Mut, neue Wege zu gehen. Auf der Website heißt es: „Moderne, französische Küche trifft traditionell verwurzelte Kochkunst, bei der man stets den offenen Blick in die Welt schmeckt. Fernab ausgetretener Pfade werden regionale und saisonale Produkte neu interpretiert und laden jede Woche auf eine andere, überraschende kulinarische Reise ein.“
Spätestens beim Blick auf die Speisekarte wird klar, was damit gemeint ist. Dort finden sich Gerichte wie Lachsforellentatar mit Fenchel-Apfel-Salat, Minze und Rhabarber-Yuzu-Chili-Sud – eine Kombination, die neugierig macht, bevor man überhaupt den ersten Bissen genommen hat. Als wäre das noch nicht genug, lockt noch eine kleine Randnotiz: „Es erwarten euch: Specials, die nicht auf der Speisekarte stehen – fragt gerne nach!“ Ein Satz, der eigentlich nur eines bedeutet: Vorurteile über Bord werfen und sich darauf einlassen.
Eine unerwartete Überraschung
Dass das Legler’s beim Genuss-Michel die Kategorie Frankreich gewonnen hat, kam dabei selbst für Legler unerwartet. „Die Nominierung kam sehr überraschend, daher haben wir uns auch sehr darüber gefreut“, erzählt er. Umso größer ist die Freude über die Auszeichnung, vor allem auf persönlicher Ebene als Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit, für das Restaurant, aber auch als wichtiger wirtschaftlicher Impuls, verrät er. Gemeinsam mit Restaurantleiter Jörg Brandt führt Legler den Betrieb nahezu im Alleingang. Der direkte Kontakt zu den Gästen gehört für ihn deshalb fest zum Konzept. Mindestens einen Gang bringt er nach Möglichkeit selbst an den Tisch. Dabei steht im Mittelpunkt eine ungezwungene Wohlfühlatmosphäre, ehrliche Küche und eine sorgfältig kuratierte Auswahl an biodynamischen sowie naturnahen Weinen aus Deutschland und Österreich.
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Ich versuche, die französische Küche mit weltweiten Einflüssen zu kombinieren
Max Legler
Was macht das Legler’s aus eurer Sicht besonders?
Max Legler: Jörg und ich machen das nur zu zweit. Deshalb achte ich immer darauf, mindestens einen Gang persönlich an den Tisch zu bringen
Wie interpretierst du französische Küche?
Ich versuche, die französische Küche, die ich im 2-Sterne Restaurant (Töpferhaus) erlernt habe, mit weltweiten Einflüssen zu kombinieren, um neue Gerichte zu schaffen.
Gibt es eine besondere Geschichte oder Anekdote aus der Anfangszeit des Legler’s?
Im Großen und Ganzen war die Anfangsreise eine wilde Fahrt. Eine einzelne Anekdote gibt es gar nicht, sondern den kompletten Wahnsinn der Anfangszeit.
Was hat euch dazu motiviert, am Testsieger-Food-Festival teilzunehmen?
Die Möglichkeit, in einer so tollen Location mit den ganzen anderen Kollegen zu kochen.
22. August 2026
ab 17 Uhr
Fischauktionshalle (Altona-Altstadt)
Alle Infos zum Testsieger-Food-Festival
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