Schon als Kind half Thomas Martin im Restaurant seiner Eltern in Mannheim beim Panieren. Mit 16 ging er nach Hamburg, lernte bei den Größen der deutschen Spitzenküche und fand schließlich im Louis C. Jacob seine kulinarische Heimat. Seit 1997 steht er dort am Herd – ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 2002 als Koch des Jahres geehrt.
In der neuen Folge von „Einmal ALLES, bitte!“ spricht er mit Tanya Kumst über prägende Lehrjahre bei Eckart Witzigmann und anderen Küchenlegenden, über klassische Küche und den bewussten Abschied vom Sternedruck. Denn auch ohne Sterne bleibt sein Anspruch derselbe: Ein Gericht muss stimmen, egal ob am Mittwochabend oder Sonntagmittag. Für ihn ist Küche vor allem Teamarbeit: Wer Erfolg will, muss abgeben, vertrauen und wertschätzen. Bei jungen Talenten achtet er zuerst darauf, ob die Augen glänzen. Außerdem erzählt Martin von seiner Arbeit als Juror der ZDF-„Küchenschlacht“, dem Nachwuchs in der Gastronomie – und verrät sein liebstes Wohlfühlgericht: Königsberger Klopse.
