Bereits seit Jahrzehnten bezieht die Block Gruppe Rindfleisch aus Weidehaltung aus Uruguay. Seit 2022 setzt Block House als erste deutsche Steakhouse-Kette ausschließlich auf Steaks von grasgefütterten Rindern. Und auch mit dem eigenen Rinderaufzuchtprogramm mit Tieren, die zu 56 Prozent grasbasiert gefüttert werden, setzt das Unternehmen nachhaltige Maßstäbe. Dieser Ansatz im Rahmen des Projekts „Premiumrindfleisch im Einklang mit der Natur“ wurde nun mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 in der Kategorie Unternehmensstrategie prämiert. „Diese Auszeichnung freut uns besonders, weil sie nicht eine einzelne Maßnahme würdigt, sondern unseren langfristigen Weg. Unser Ziel ist es, Premiumqualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen miteinander zu verbinden“, sagt Karl-Heinz Krämer, Chief Operations und Sustainability Officer. Rindfleisch aus grasbasierter Fütterung soll als Qualitätsstandard weiter etabliert werden.
Block Gruppe will Nachhaltigkeitsprojekt weiter ausbauen
In Norddeutschland arbeitet die Block Gruppe bereits mit 42 landwirtschaftlichen Betrieben zusammen, um durch Grünlandoptimierung und regenerative Bewirtschaftungsmethoden den Anteil grasbasierter Fütterung und zugleich die Bodenqualität der Weideflächen langfristig zu verbessern. Wissenschaftliche Untersuchungen und regelmäßige Datenerhebungen begleiten die Prozesse. Im Fokus der Forschung stehen Klimaschutz, die Förderung der Biodiversität, Tiergesundheit sowie die langfristige Sicherung landwirtschaftlicher Strukturen. Unter dem Leitbild „Premiumprodukte im Einklang mit der Natur“ verfolgt die Block Gruppe das Ziel, diese Qualitätsstandards bis 2030 weiter auszubauen.
Über den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Verliehen wurde die Auszeichnung am 17. September im Rahmen des Big Bang KI Festivals in Berlin vom Nachrichtensender ntv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität. Aus insgesamt 433 Nachhaltigkeitsprojekten aus den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt wurden 46 Konzepte in 19 Kategorien ausgezeichnet. Die Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft bewertete unter anderem Wirkung und Nutzen der Projekte, Innovationsgrad, Relevanz für das Kerngeschäft sowie Aktualität.