Die Info, dass in Eimsbüttel eine zweite Pizzeria Jill eröffnen soll, wurde schon vor über einem Jahr groß angekündigt. Kommende Woche soll das Restaurant in prominenter Eimsbütteler Lage endlich an den Start gehen: Am 13. Oktober 2026 eröffnet die Pizzeria im ehemaligen La Paz am Heußweg 49. Ein umfangreicher Umbau inklusive neuem Pizzaofen, abgesenktem Boden im Keller und einer Durchreiche zur großen Terrasse hat mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich gedacht. „Wir haben kernsaniert“, so Gesellschafter Ramin Dibadj, der das Restaurant in Eimsbüttel gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Kemal Üres eröffnen wird.
Wir haben auf halbem Weg unsere Gesellschafterin verloren.“
Ramin Dibadj
Jill Bittner, ursprünglich die Dritte im Bunde sowie Namensgeberin und Gründerin der Pizzeria, habe sich vor einigen Wochen entschieden, sich „künftig ihrer Familie und ihren drei Kindern zu widmen“, erklärt Dibadj. Die Gastronomin ist aber nicht nur beim neuen Projekt nicht mit an Bord, sondern wird künftig auch beim Standort in der Schanze und in der Pastamanufaktur Pasta Autentica fehlen. Alle drei Standorte werden künftig von Dibaj und Üres geleitet. „Wir haben auf halbem Weg unsere Gesellschafterin verloren“, erklärt Dibadj.
Nach rund zehn Jahren in der Schanze wächst die Gastronomie damit erstmals über den bisherigen Standort hinaus. Das neue Restaurant unweit der Osterstraße verfügt über 60 Sitzplätze im Gastraum sowie 80 weitere auf der überdachten Terrasse. Im Fokus der Karte steht Pizza, doch Pasta soll das Angebot erweitern. Die frische, handgemachte Pasta wird anfangs aus der Innenstadt nach Eimsbüttel geliefert. In Zukunft sollen Spaghetti und Co dann auch in Eimsbüttel handgemacht werden. 20 verschiedene Pizzasorten ab etwa 12 Euro, ein Mittagstisch sowie eine Auswahl an Desserts runden das kulinarische Angebot ab.
Vom Ambiente unterscheidet sich das neue Restaurant von dem in der Schanze: „Dort ist alles über die Jahre gewachsen, das Ambiente ist ganz besonders. Hier wollten wir das Konzept nicht 1:1 kopieren, sondern etwas Eigenes aufbauen und in die Gegenwart übersetzen. Das hier ist die neue Interpretation!“, erklärt Dibadj, der auch das Landhaus Walter mit dem Deer und das 28 Grad Strandbad Wedel leitet. Einen „hohen sechsstelligen Betrag“ haben Üres und Dibadj nach eigenen Angaben in die Gastronomie investiert. Am kommenden Dienstag soll das Jills Eimsbüttel endlich eröffnen und künftig an sieben Tagen in der Woche ab 12 Uhr mittags öffnen. Üres betreibt den Standort bereits seit über 25 Jahren. Der neue Mietvertrag für das Jills wurde ebenfalls für 20 Jahre geschlossen.
