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Event

Ein Stück Korea mitten in Hamburg

Beim Korean Food Festival am 6. September wird das Knust in Hamburg zum Treffpunkt für alle, die koreanische Kultur kennenlernen, wiederentdecken oder einfach gemeinsam feiern möchten

4. September 2026 von Paula Rieck

Beim Korean Food Festival können Besuchende typische Spezialitäten probieren / ©Kimchi Guys
Beim Korean Food Festival können Besuchende typische Spezialitäten probieren / ©Kimchi Guys

Koreanisches Essen, K-Pop, Korean Beauty, traditionelle Tänze und Taekwondo: Am Sonntag, 6. September, wird auf dem Gelände des Knust an der Feldstraße zum zweiten Mal das Korean Food Festival veranstaltet. Von 12 bis 19 Uhr gibt es hier leckeres Essen und reichlich Kultur. Veranstaltet wird das Festival in Kooperation mit dem Koreanischen Verein Hamburg e. V. sowie dem Generalkonsulat der Republik Korea in Hamburg.

Essen hat einen großen Vorteil: Man kann es unmittelbar erleben, ohne die Sprache zu sprechen 

Seo Junghyun, Konsul des Generalkonsulats der Republik Korea in Hamburg

Im Mittelpunkt steht dabei das koreanische Essen. Zahlreiche Hamburger Restaurants, Geschäfte und Anbieter beteiligen sich am Festival. Mit dabei sind unter anderem das Wagu Wagu, Seoul 1988, Kimchi Guys, Café Aramo, Kimchi und That’s Kimchi. Die Veranstalter kündigen eine vielfältige Auswahl an koreanischen Speisen und weiteren Angeboten an – von traditioneller Küche bis hin zu modernen Interpretationen.

Doch das Festival soll mehr sein als ein kulinarischer Markt. In diesem Jahr wurde das Kulturprogramm deutlich erweitert. Auf dem Programm stehen unter anderem eine traditionelle koreanische Tanzgruppe, K-Pop-Tänzer, eine Taekwondo-Demonstration sowie koreanische Trommlerinnen. Auch Stände mit Korean Beauty werden vor Ort sein.

Essen als Bindeglied zwischen Kulturen

Für Seo Junghyun vom Generalkonsulat der Republik Korea in Hamburg ist gerade diese Verbindung von Essen, Kultur und Begegnung entscheidend. „Essen ist in Korea eng mit der Erfahrung verbunden, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und Speisen miteinander zu teilen“, sagt er. Verschiedene Gerichte gemeinsam zu probieren, einander etwas anzubieten und dabei ins Gespräch zu kommen, sei ein wichtiger Teil der koreanischen Esskultur. Gerade deshalb versteht sich das Festival ausdrücklich als Veranstaltung für ein breites Publikum. „Essen hat dabei einen großen Vorteil: Man kann es unmittelbar erleben, ohne die Sprache zu sprechen oder bereits viel über Korea wissen zu müssen“, erklärt Junghyun. Manche Besucher kämen zunächst aus Neugier auf koreanisches Essen und interessierten sich anschließend auch für koreanische Musik, traditionelle Kultur oder das heutige Leben in Korea. Das Korean Food Festival soll damit auch eine Brücke zwischen der koreanischen Community und der Hamburger Stadtgesellschaft schlagen. „Wir wünschen uns, dass koreanische Kultur nicht nur vorgestellt wird, sondern dass durch solche Begegnungen noch mehr Interesse und Austausch zwischen Korea und Hamburg entstehen“, so Junghyun. Hamburg als internationale Stadt biete dafür besonders gute Voraussetzungen.

Am Ende geht es den Veranstaltern vor allem um Begegnung. Familien und Freunde sollen gemeinsam essen, Besucher neue Menschen kennenlernen und auch diejenigen einen Zugang zu Korea finden, die bislang wenig Berührungspunkte mit dem Land hatten. „Kultur bleibt besonders dann lange in Erinnerung, wenn man sie selbst erlebt und dabei Menschen begegnet“, sagt Konsul Junghyun. Genau das soll das Korean Food Festival ermöglichen: Korea nicht nur auf dem Teller, sondern mit Musik, Tanz, Sport und persönlichen Begegnungen mitten in Hamburg zu erleben.

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Immer auf der Suche nach dem nächsten kulinarischen Highlight entdeckt Paula Rieck gerne neue Cafés, Restaurants und Bäckereien. Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch dem Selbermachen – besonders Sauerteigbrot – und allem, was Zeit, Handwerk und gute Zutaten verlangt.