Kumo Hotels, eine japanisch inspirierte Hotelmarke, will 2029 in Hamburg und Köln an den Start gehen. Hinter dem Konzept steht Connor Ryterski, der frühere Geschäftsführer von prizeotel, das zur Radisson Hotel Group gehört. Unter seiner Führung wuchs die Hotelkette nach Unternehmensangaben innerhalb von zehn Jahren von drei auf 23 Hotels in sieben Ländern. Die Idee zum neuen Hotelkonzept kam ihm auf einer Japanrundreise. „Zwischen Tokio, Kyoto und Osaka habe ich entlang des Pilgerwegs Nakasendo und im buddhistischen Bergdorf Koyasan in traditionellen Ryokans und Tempeln übernachtet. Aus dieser Reise sind Geschichten, Begegnungen an Hotelbars und Inspirationen entstanden, die in mir den Wunsch formten, diese Art von Gastfreundschaft nach Europa zu bringen“, so Ryterski.
Neue Hotelmarke nach japanischen Vorbild ab 2029
Natürliche Materialien, viel Holz und digitale Abläufe sollen in den Hotels für eine ruhige Atmosphäre sorgen. Kulinarisch setzt Kumo auf ein bewusst reduziertes Angebot: Statt eines klassischen Frühstücksbuffets soll es täglich wechselnde Speisen zum Frühstück geben. Ein kleiner Fitnessbereich mit Body-&-Mind-Angeboten und ein japanischer Garten ergänzen das Angebot. In Hamburg soll das erste Haus der neuen Hotelmarke als Neubau mit rund 380 Zimmern entstehen. Wo genau das Hamburger Hotel entstehen soll, ist allerdings noch offen. Gründer Connor Ryterski erklärt dazu: „Wir möchten bewusst die genaue Adresse erst mit Erhalt der Baugenehmigung verkünden.“ Auch weitere Häuser in Deutschland und Europa sind in Planung.

