Korean BBQ boomt seit längerem in Hamburg. Doch mit Mr Kao und ähnlichen koreanischen Restaurants hat sich in den vergangenen Jahren ein Konzept etabliert, das den aus Korea bekannten Tischgrill mit einem All-you-can-eat-Prinzip verbindet. Nach der ersten Filiale in der Innenstadt nahe des Rathauses im Oktober 2024 und einem zweiten Restaurant in Langenhorn Ende 2025 eröffnete im März nun der dritte Standort in der Krüsistraße in Barmbek. „Jeder Mr Kao hat seinen eigenen Charme. Der erste war sozusagen der Prototyp, und in den weiteren Filialen haben wir versucht, das Konzept zu erweitern“, erklärt Betreiber des neuesten Standorts Marlon Kersten. Neben dem bisherigen Buffetprinzip gibt es inzwischen neue Menü-Specials, Lunch-Angebote und am neuesten Standort künftig auch einige Außenplätze.
Korean BBQ in Barmbek: Mr Kao erweitert Konzept
„Korean BBQ gab es auch schon vorher in Hamburg, nur eben nicht als Buffetkonzept“, so Kersten. Während Gäste bei klassischen Korean-BBQ-Restaurants die Grillzutaten einzeln bestellen, wollten die Betreiber den Ablauf gerade für Einsteiger zugänglich machen: „Meist wissen die Menschen nicht, wie viel sie bestellen sollen. Wir wollten diesen Prozess vereinfachen, indem wir einen festen Preis anbieten und der Kunde sich frei bedienen kann.“ Gäste grillen Fleisch, Fisch oder Gemüse direkt am Tisch. Dazu gibt es verschiedene Beilagen, den sogenannten Banchan wie Kimchi oder eingelegten Rettich, sowie eine Auswahl koreanischer Klassiker wie Reiskuchen in süßer Chilisoße, Meeresfrüchtepfannkuchen oder gegen Aufpreis auch Wagyu-Fleisch.
Mit den weiteren Standorten entwickelte das Team das Konzept weiter: Mittags gibt es nun koreanische Lunch-Angebote, abends sowie am Wochenende läuft das Korean-BBQ-Buffet mittlerweile inklusive Sushi-Auswahl. Dazu kommen Specials wie „All You Can Drink Bier“ an Freitagen. Neu ist außerdem eine Halal-Ecke, die sowohl in Barmbek als auch in Langenhorn angeboten wird. Auch bei der Location in Barmbek setzt das Team auf mehr Optionen. In den kommenden Wochen kommt in Barmbek eine kleine Außenterrasse mit vier Tischen hinzu, damit Gäste auch unter freiem Himmel koreanisch grillen können.
Langfristig könne sich das Team weitere Standorte vorstellen, neben Hamburg auch in weiteren Städten. „Mit unseren Partnern betreiben wir mehrere asiatische Restaurants, aber momentan liegt die Priorität bei Mr Kao“, sagt Kersten. Perspektivisch sei auch ein Franchise-Modell denkbar.