Die RestaurantWeek zieht nach der Premiere im Frühjahr in Berlin nun auch nach Hamburg: Vom 28. Oktober bis zum 22. November lädt das Food-Festival aus Polen auch in der Hansestadt dazu ein, neue Restaurants zum Kennenlernpreis zu entdecken. Auch neu: In der kommenden Herbstausgabe nehmen erstmals auch Fine-Dining-Restaurants teil. Das Prinzip: Die teilnehmenden Restaurants kreieren ein exklusives Drei-Gänge-Menü, das während des Festivals zu einem festen Preis angeboten wird. Dazu gibt es einen Martini-Aperitif, auf Wunsch auch alkoholfrei. In Hamburg mit dabei sind unter anderem das preisgekrönte Restaurant Greta Oto im Conrad Hotel mit lateinamerikanischer Fusionküche (Testsieger 2026), das Chefs Warehouse mit südafrikanischem Restaurantkonzept, außerdem Elemente Restaurant & Bar, Rebelión Restaurant &
Bar oder das Sternerestaurant Jellyfish.
Nach Auftakt in Berlin erstmals auch mit gehobener Küche
Die Hamburger Premiere setzt dabei bewusst auf unterschiedliche Restaurantkonzepte und Preiskategorien. Die Preise für die aktuell veröffentlichten Festivalmenüs liegen ab 45 Euro pro Person, zuzüglich einer Reservierungsgebühr von 3 Euro. Zu den Highlights gehört das Sternemenü im Jellyfish in Eimsbüttel – und zwar mit zwei unterschiedlichen Angeboten. Im Gourmet-Menü für 149 Euro wird unter anderem Hummerrolle und Wolfsbarsch à la talla sowie eine samtige La-Ratte-Vichyssoise serviert. Einen zugänglicheren Rahmen bietet das Bistro-Menü. Hier stehen beispielsweise geflämmter Wels oder rosa Entenbrust mit Vadouvan auf der Speisekarte.
In Polen zählt die RestaurantWeek inzwischen mehr als 200.000 Gäste pro Ausgabe, auch in Tschechien ist das Festival seit Jahren etabliert. Nun soll das Format auch in Deutschland weiter wachsen. Das Konzept soll Gästen einen unkomplizierten Zugang zu neuen Restaurantentdeckungen ermöglichen. Für die teilnehmenden Restaurants wiederum bietet die RestaurantWeek die Möglichkeit, neue Gäste zu erreichen, die sonst vielleicht nicht den Weg ins jeweilige Haus gefunden hätten. „Hamburgs Spitzengastronomie ist unglaublich vielfältig, und so viele Restaurants fallen unter das Radar des Mainstreams. Das bedeutet aber nicht, dass diese Restaurants keinen Besuch wert sind; im Gegenteil: Hier finden sich wahre Entdeckungen“, betont Pressesprecher Florian Herbst. Außerdem sind ab 2027 zwei Editionen pro Jahr geplant – auch in weiteren deutschen Städten: „Es ist zwar die Premiere mit der ersten Edition, aber die RestaurantWeek wird sich recht schnell national etablieren.“


