Vor drei Jahren gründeten Christoph Mauermann und Susanne Walter la bête noire mit der Idee, französisches Lebensgefühl, guten Kaffee und Genuss miteinander zu verbinden. Mauermann bringt langjährige Erfahrung aus der Berliner Café-Szene und als Barista mit, während Walter als Köchin und Foodstylistin seit vielen Jahren in Gastronomie, Catering und Foodstyling arbeitet. Gemeinsam entwickelten sie la bête noire als Verbindung ihrer unterschiedlichen gastronomischen Leidenschaften. Das Café in Eimsbüttel war dabei ein wichtiger Teil des Konzepts, wirtschaftlich ließ sich der tägliche Cafébetrieb für die beiden zuletzt allerdings nicht mehr sinnvoll darstellen. Ein zwischenzeitlicher Betreiber sollte das Café weiterführen. Doch bereits nach rund sechs Wochen war wieder Schluss: Unter anderem wurden die vereinbarten Öffnungszeiten nicht eingehalten.
Die Türen bleiben offen
Ganz verabschiedet haben sich Walter und Mauermann von der Idee eines Cafés deshalb nicht. „Wir sind einem neuen Betreiber gegenüber nicht abgeneigt“, erzählt Walter. Für die Zukunft wünschen sich die beiden vor allem eine regelmäßige und verlässliche Lösung, die zum Charakter von la bête noire passt. Bis dahin bekommen die Räume eine neue Aufgabe: Die Location kann weiterhin für Workshops, Feiern, Veranstaltungen und Produktpräsentationen gebucht werden. Auch die Rösterei läuft weiter. Die verwendeten Arabica-Bohnen stammen aus dem Specialty-Coffee-Bereich und werden frisch für Espresso und Filterkaffee geröstet. Die Marke selbst soll dabei ausdrücklich erhalten bleiben, ebenso die Idee hinter den „schwarzen Biestern“.