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Premiere in Hamburg

Gut.Mood! Festival verbindet Musik, Kulinarik und Nachhaltigkeit

Hamburg bekommt ein neues Festivalformat: Am 23. August verwandelt sich die Streuobstwiese der Gutsküche Wulksfelde in einen Ort für Musik, Genuss und Begegnung – ganz im Zeichen nachhaltiger Kultur, regionaler Zusammenarbeit und der Vielfalt der Hamburger Musikszene

8. August 2026 von Paula Rieck

AnzeigeDie Musikerin Robine Koerts tritt gemeinsam mit Elektronik-Musiker Vargo auf / ©Ilona Henne
Die Musikerin Robine Koerts tritt gemeinsam mit Elektronik-Musiker Vargo auf / ©Ilona Henne

Der Hamburger Musikpreis Krach+Getöse geht erstmals auf Festivalreise. Gemeinsam mit der Gutsküche Wulksfelde startet RockCity e. V. in Kooperation mit der Haspa Musik Stiftung ein neues Projekt, das lokale Musikförderung, nachhaltige Gastronomie und kulturelle Begegnung miteinander verbinden soll. Unter dem Titel Gut.Mood! Festival entsteht ein neuer Begegnungsort für Musik, Genuss und Nachhaltigkeit. Unterstützt wird das Projekt durch die Kooperationspartner Open Mouth, RockCity Hamburg und den Hamburg Musik Award Krach+Getöse. Gemeinsam setzen die Partner ein Zeichen dafür, wie regionale Kooperationen neue Räume für Künstler, Publikum und nachhaltige Kulturformate schaffen können.

Auf der Streuobstwiese der Gutsküche Wulksfelde in Tangstedt erwartet die Besucher am 23. August ab 14 Uhr ein vielseitiges Programm mit Live-Musik und regionaler Farm-to-Table-Küche. Im Mittelpunkt stehen Hamburger Künstler und Nachwuchstalente, die gemeinsam mit etablierten Musikern aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen ein genreübergreifendes Festivalprogramm gestalten. Mit dabei sind die aktuellen Krach+Getöse-Preisträger Nvcht und Schluma sowie die Hamburger Band Roller Derby als Headliner. Ergänzt wird das Line-up durch Lönneberger, Marshall Titus aus Chicago, Vargo feat. Robine Koerts und Ansgar Üffink.

Lokalen Bands eine Bühne zu geben, die ebenfalls lokal denkt und handelt, ist aufregend und kann ganz neue Früchte tragen

Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg e. V. 

Das Gut.Mood! Festival steht für die Verbindung von Musik, regionaler Wertschöpfung und nachhaltigem Genuss. Gemeinsam möchten die beteiligten Partner zeigen, wie kulturelle Zusammenarbeit neue Perspektiven schaffen kann – für Künstler, Veranstalter und Publikum gleichermaßen.

Der Veranstaltungsort: das Gut Wulksfelde in Tangstedt / ©Jörn Böhm
Der Veranstaltungsort: das Gut Wulksfelde in Tangstedt / ©Jörn Böhm

Musik trifft auf nachhaltige Genusskultur

Neben der Musik spielt auch die Kulinarik eine zentrale Rolle. Matthias Gfrörer und sein Team der Gutsküche Wulksfelde sorgen gemeinsam mit befreundeten Köchen und Manufakturen für ein nachhaltiges gastronomisches Angebot. Besucher können sich auf Bio-Comfortfood, regionale Spezialitäten und besondere kulinarische Highlights freuen. Mit dabei sind unter anderem Koral Elci, Brian Boysen, Florian Glautert und Mario Hekke, die gemeinsam mit dem Gutsküchen-Team für die kulinarische Begleitung des Festivals sorgen. Matthias Gförer, Geschäftsführer der Gutsküche Wulksfelde, führt aus, dass sein Gut immer schon ein weltoffener, bunter Ort gewesen sei. „Um das gesunde Verhältnis von Lebensfreude und Nachhaltigkeit aufrechtzuerhalten, braucht es einen vielfältigen und liebevollen Geist, der transportiert und immer wieder neu gelebt wird.“ Hierfür würden sowohl RockCity als auch die Gutsküche sorgen – und jetzt auch das Gut-Mood! Festival.

Das Festival lädt dazu ein, Musik neu zu erleben: als gemeinschaftliches Erlebnis, als Plattform für lokale Talente und als Begegnungsort, an dem Nachhaltigkeit, Kultur und Genuss zusammenkommen.

Das Festivalticket kostet 69 Euro pro Person, zuzüglich Speisen und Getränke. Für den Hin- und Rückweg bieten die Roten Doppeldecker einen kostenlosen Shuttle-Service an. Interessierte müssen sich dafür anmelden.

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Immer auf der Suche nach dem nächsten kulinarischen Highlight entdeckt Paula Rieck gerne neue Cafés, Restaurants und Bäckereien. Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch dem Selbermachen – besonders Sauerteigbrot – und allem, was Zeit, Handwerk und gute Zutaten verlangt.