Das Pan con Tomate, bereichert die HafenCity eigentlich mit mediterranen Tapas. Doch aus einer unfreiwilligen Pause, die Sanierungsarbeiten geschuldet ist, wird schnell eine neue Idee. Im ehemaligen Schwesterrestaurant Buoy, das als Nachfolger des Bianc von Matteo Ferrantino knapp drei Monate nach Eröffnung wieder schließen musste, dreht sich nun alles um den portugiesischen Klassiker: Chicken Piri Piri.
Teamgeist gegen Zwangspause
Die endgültige Idee für das Pop-up war kurzfristig, eine Woche vor der Schließung stand der Plan schließlich – aus der Zwangspause wird ein Pop-up, denn die leer stehenden Räume nebenan bieten die perfekte Gelegenheit. Viel Zeit für ein ausgefeiltes Konzept blieb also nicht. Möbel wurden kurzerhand rübergetragen, nach dem passenden Hähnchen gesucht und das Ganze bewusst unkompliziert und mit kleinem Budget auf die Beine gestellt. Dass die Idee so funktioniert, ist vor allem dem eingespielten Team aus Gastgeber Vitor Verissimo, Managerin Eva Lang und Küchenchef Sulemana „Tony“ Abubakari geschuldet, das mit viel Hands-on-Mentalität und ohne starre Hierarchien zusammenarbeitet.
Chicken Piri Piri Pop-up in der Hafen City
Dienstags bis samstags von 12 bis 20 Uhr können Gäste neben den gewohnten Pan-con-Tomate-Variationen vor allem eines der Lieblingsgerichte aller Portugiesen und Portugalliebhaber genießen: Chicken Piri Piri, ein halbes, gewürztes Hähnchen mit Patatas Bravas, Tomatensalat, Aioli und Oliven. Hinter dem Gericht steckt jedoch weit mehr als nur die spontane Entscheidung, es zum Mittelpunkt des Pop-ups zu machen. Für Maître Vitor Verissimo ist das Chicken Piri Piri ein Stück Heimat. Noch zu Ferrantinos Zeit entwickelten Verissimo, Ferrantino und Tony gemeinsam die Grundlage für das Chicken Piri Piri. Tony machte daraus schließlich die hauseigene Version des Klassikers. Dass Chicken Piri Piri in der Algarve normalerweise etwas anders auf den Tisch kommt, weiß das Team. Hier darf es trotzdem ganz bewusst die eigene Handschrift tragen. Und offenbar genau die richtige!
Geplant ist das Pop-up zunächst bis Anfang November. Sollte die Resonanz weiterhin positiv bleiben, ist auch eine Verlängerung bis Ende des Jahres vorerst nicht auszuschließen.

